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Schermbeck
Drei neue Sirenen für das Gemeindegebiet

Schermbeck. Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss den Ausbau der Sirenenanlagen im Gemeindegebiet beschlossen.

Zur Warnung der Bevölkerung bei großen Schadensereignissen wie zum Beispiel Hochwasser oder der Ausbreitung gefährlicher Stoffe unterhält die Gemeinde bereits jetzt in enger Abstimmung mit dem Kreis Wesel ein Sirenenwarnsystem. Ziel dieses Warnsystems ist es, schnell und zuverlässig auf Gefahren aufmerksam machen zu können. Das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen hatte der Gemeinde Schermbeck 17.752,65 Euro zur Verfügung gestellt, um Maßnahmen zum Ausbau der Warnkonzepte für die Bevölkerung durchführen zu können.

Unter Berücksichtigung der bestehenden Sirenenreichweiten, der in den vergangenen Jahren durchgeführten Probealarme sowie der Anzahl der im Einzugsbereich lebenden Bürger hat die Gemeinde daraufhin beschlossen, in den Ortsteilen Weselerwald, Rüste und Uefte zusätzliche Sirenenstandorte zu schaffen. Der Verwaltung war daran gelegen, die Sirenen wie bisher auf Grundstücken oder Gebäuden zu errichten, die im kommunalen Eigentum stehen. Es sollten keine Miet- oder Pachtverträge abgeschlossen werden, um die Entstehung von Folgekosten zu vermeiden. Außerdem setzt der Betrieb der Sirenen eine vorhandene Stromversorgung voraus.

Die Sirenen werden an folgenden Stellen angebracht: im Ortsteil Weselerwald am Pumpwerk der Gemeinde Schermbeck in der Straße Am Voshövel gegenüber Hausnummer 4, im Ortsteil Rüste am Pumpwerk der Gemeinde Schermbeck an der Kreuzung Dorstener Straße/Rüster Weg und im Ortsteil Uefte auf dem Dach des Übergangswohnheims am Schulweg.

Ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton bedeutet Gefahr. Die Bürger sollen das Radio anschalten und den Lokalsender Radio KW (Frequenz 107,6 MHz) wählen. Ein einminütiger Dauerton bedeutet Entwarnung.

(hs)
 
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