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Kommentar: Unsere Woche
Duden-Schule: Probleme bleiben

Wesel. Wer glaubt, dass in der Konrad-Duden-Grundschule dauerhaft Ruhe einkehrt, wenn sich Verwaltung, Schulleitung und Schulpflegschaft zu einem Kompromiss-Gespräch treffen, der irrt. Denn es ist nicht damit getan, dass mit 29 Kinder vollgestopfte Eingangsklassen aus kleineren Zimmern in größere Räume des Offenen Ganztags ziehen und alles ist gut. Durch die gute Klientel in Obrighoven und Lackhausen und das wertgeschätzte Schulleiterinnen-Team ist die Duden-Schule - ähnlich wie die am Fusternberg - zu einem Magnet für Eltern aus vielen (rechtsrheinischen) Stadtteilen geworden.

Verwaltung und Politik wissen das. Aber nur CDU und FDP signalisieren, dass sie den Elternwunsch nach drei Eingangsklassen in der Duden-Grundschule gerne erfüllen würden. Doch das Linksbündnis, das 2015 ohne Anhörung von Experten (die die Haupt- und die Realschule Mitte erhalten wollten) und gegen das Votum des Stadtelternrates die Gesamtschul-Dependance in der Innenstadt beschlossen hat, stellt sich auch im Fall Duden-Schule stur. Nach dem Motto: Nur zwei Eingangsklassen dürfen gebildet werden - basta.

Es ist Zeit, dass das Thema noch einmal von allen Seiten beleuchtet und unaufgeregt diskutiert wird. Vor allem müssen auch die Eltern der künftigen i-Dötzchen nach ihren Wünschen befragt werden. Denn für wen arbeiten Politik und Verwaltung eigentlich, wenn nicht für und im Sinne der Bürger.

Quelle: RP
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