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Niederrhein
Duisburg treibt WLAN-Ausbau voran

Niederrhein. Kostenloses Internet zunächst in City, später auch an Uni und anderen Orten. Von Sandra Kaiser

Ein erster Test verläuft reibungslos: Wer auf dem König-Heinrich-Platz in Duisburg steht, in den Einstellungen seines Smartphones das Stadtwerke-WLAN anwählt und die Nutzungsbedingungen akzeptiert, ist binnen Sekunden online. Kein lästiges Registrieren - einfach kostenlos lossurfen. Die Verbindung ist angenehm schnell, das Limit von 200 MB pro Tag reicht mehr als aus, vor allem, wenn man nur mal kurz seine E-Mails abrufen, Zugverbindungen checken, mit Freunden chatten oder nachschauen möchte, wo die nächste Buchhandlung ist.

All dies soll ab dem 19. November, wenn der Weihnachtsmarkt eröffnet wird, auch auf der gesamten Königstraße möglich sein, von der Mercatorstraße bis zur Steinschen Gasse. "Und dann wollen wir so schnell wie möglich in weitere Innenstadtbereiche und dann raus, in die Stadtteilzentren, zur Universität und zu den touristischen Highlights unserer Stadt", sagt Oberbürgermeister Sören Link. "2016 wollen wir in allen sieben Stadtteilzentren sein und dann gucken, wie weit wir noch kommen", kündigt er an.

Für ihn sei freies WLAN für die Bürger und Besucher dieser Stadt "ein wichtiges Anliegen", ein "Meilenstein", der die Innenstadt noch attraktiver mache. City-Managerin Dagmar Bungardt und Duisburg-Marketing-Geschäftsführer Peter Joppa pflichten ihm bei. Bungardt spricht von einer "Attraktivitätssteigerung", und auch Joppa sagt: "Wir wissen, dass vielen Besuchern, auch aus dem Ausland, kostenloses WLAN ganz wichtig ist. Viele Innenstädte werben bereits damit. Jetzt können wir das auch tun."

Für das neue Angebot in der City konnte die Stadt die Stadtwerke als Partner gewinnen. Insgesamt 14 Zugangspunkte haben sie installieren lassen, die dafür sorgen werden, dass die Menschen auf der kompletten Königstraße und auf dem König-Heinrich-Platz in den Genuss einer schnellen und durchgängigen Internetverbindung kommen. Einen "mittleren fünfstelligen Betrag" haben die Stadtwerke laut Sprecher Thomas Nordiek dafür investiert. Für den weiteren Netzausbau will die Stadt auch andere Partner mit ins Boot nehmen, etwa die "Freifunker". Parallel dazu, so Ralf Meurer, Chef der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GFW), soll der Breitbandausbau vorangetrieben werden, vor allem in den Gewerbegebieten.

Quelle: RP
 
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