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Wesel
E-Ladestationen: Stadt will den Ausbau forcieren

Wesel. Vor dem Hintergrund, dass Nachbarn wie Moers gerade mal eine Ladestation für Elektroautos vorweisen können, ist Wesel mit aktuell sechs Anlagen im Stadtgebiet vergleichsweise gut aufgestellt. Dabei soll es nicht bleiben. Der Ausbau soll nun strategisch sinnvoll forciert werden, um möglichst bald eine flächendeckende Versorgung bieten und damit als Einkaufsstadt auch massiv werben zu können. Dies teilte Ludger Hovest, Vorsitzender der SPD-Fraktion aus der Besprechungsrunde der politischen Spitzen mit der Verwaltung mit. Deren Wunsch sei es, so Hovest, dass Innogy und die Stadtwerke als größte in Wesel tätige Energieversorger zum Zuge kommen sollen.

Innogy, bereits mit vier Säulen am Start, hat sich um Mittel aus dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur für 23 weitere Standorte beworben. Die Stadtwerke, zurzeit mit einer Anlage vertreten, sind ebenfalls tätig. Die sechste Ladesäule steht am Autohaus Bulenda. Laut Hovest sollen die weiteren Vorhaben nun koordiniert werden, "damit nichts doppelt und dreifach gemacht wird". So sollten auch die städtischen Töchter, die nun gefordert sind, ihre Fuhrparks umzustellen (wir berichteten), Ladestandorte werden. Diese sollten öffentlich zugänglich sein. Ebenso sollten hoch frequentierte Bereiche wie Rheinpromenade, Auesee/Auestadion oder Bühnenhaus ins Auge gefasst sowie Vereinbarungen mit Parkhausbetreibern getroffen werden.

(fws)
 
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