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Wesel
Ein Fest mit Freunden und Weggefährten

Wesel: Ein Fest mit Freunden und Weggefährten
Die Gratulanten spenden stehend Beifall für Eva Pakok (l.). FOTO: Ekkehart Malz
Wesel. Zum 90. Geburtstag von Eva Pankok gab es gestern eine Feier mit Reden, Musik und Gesprächen. Von Thomas Hesse

Nach der Eröffnung der Ausstellung "Von der Liebe zur Schöpfung" am Sonntag in Haus Esselt in Drevenack stand gestern Eva Pankok ein weiteres Mal im Mittelpunkt. Am Tag ihres 90. Geburtstages fanden sich Familie, Freunde, Weggefährten, der engere Kreis der Mitarbeiter, Galeristen und Museumsleiter im idyllisch gelegenen Pankok-Haus ein, in dem die aktuelle Ausstellung sowie Werke von Eva Pankoks Vater Otto zu sehen sind. Festreden, Musik und Gespräche bestimmten diesen harmonischen Nachmittag.

Für die Otto-Pankok-Gesellschaft begrüßte zunächst Annette Burger die Gäste. Sie ist künstlerisch-pädagogische Museumsleiterin. Nach ihren Ruf "Herzlichen Glückwunsch, Eva Pankok" brandete langanhaltender Beifall auf. Karlheinz Pieroth als Ehrenmitglied der Otto-Pankok-Gesellschaft strich in einer launigen Rede die künstlerischen Qualitäten des Geburtstagskindes heraus, das sich im Unterschied zu ihrem Vater im Reich der Farben und des Lichtes bewegte, die sie während vieler Aufenthalte in der Provence malerisch und in ihrer eigenen ausdrucksstarken Weise zur Geltung gebracht hat.

Isabel von Jakubowski, von Kindesbeinen an mit Gut Esselt vertraut, hatte für die Jubilarin "ein Musikprogramm ausgesucht, das zu ihr passt". FOTO: Malz, Ekkehart (ema)

Er lobte ausdrücklich Eva Pankoks Entscheidung, am Ort der Kunst ihres Vaters ihre eigenen Arbeiten zu zeigen. "Ein mutiger, längst überfälliger Schritt, nach außen zu gehen", sagte er. Ebenso betonte er, wie unbeirrt Eva Pankok als "Menschenfängerin" Ehrenamtliche gewinnen konnte, um das künstlerische Vermächtnis ihres Vaters zu pflegen.

Hildegard Peters, eine langjährige Künstlerfreundin Eva Pankoks aus Norden, war ebenso gekommen, um ihre Weggefährtin hochleben zu lassen. Die 92-Jährige war Schüler von Otto Pankok, arbeitete in dessen Düsseldorfer Atelier, erlebte die spannenden Diskussionen in der Familie. Ihre Verbundenheit zu Eva Pankok zeigt die Tatsache, dass die beiden lange in Paris lebten und malten.

Ebenfalls eine besondere Beziehung zur Jubilarin besitzt Isabel von Jakubowski, die über ihre Eltern von Kindesbeinen das Gut Esselt kennt. "Seit 30 Jahren kenne ich Eva, ich habe für sie ein Musikprogramm ausgesucht, das zu ihr passt", sagte die Weseler Pianistin, die so manche Ausstellungseröffnung im Drevenacker Museum musikalisch begleitet hat.

Quelle: RP
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