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Interview Andreas Neuenhoff
"Ein gutes erstes Jahr als Fasskeller-Pächter"

Wesel. Kornmarkt: Vom Aushilfs-Tellerwäscher zum erfolgreichen Gastronom und Chef von 16 Mitarbeitern.

WESEL Vor genau einem Jahr hat Andreas Neuenhoff (37) den Fasskeller als Pächter von Heinz-Peter Ruster (55) übernommen und zieht im RP-Gespräch eine positive Bilanz.

Sind Ihre Wünsche und Erwartungen, die Sie beim Start vor einem Jahr hatten, in Erfüllung gegangen?

Neuenhoff Ich muss sagen, dass ich mit allem sehr zufrieden bin: Mit meinem 16-köpfigen Team, mit meinem Gästen, die Wert auf gute deutsche Küche legen, und mit dem Zulauf. Normalerweise geht das Geschäft im Januar etwas zurück. Aber irgendwie läuft es bei uns richtig gut. Was ich nicht gedacht hätte, ist die Zeit, die ich hier im Fasskeller verbringe.

Wie viele Stunden arbeiten Sie täglich? Zwölf?

Neuenhoff Das reicht nicht. Es können auch 14 bis 16 Stunden sein. Aber mir macht das alles wirklich Spaß. Wenn Gäste nach Hause gehen und sagen, dass es ihnen gefallen und dass es ihnen geschmeckt hat, dann macht mich das glücklich.

Demnächst eröffnet das Café Extrablatt im Ex-Dom-Café. Haben Sie eine Meinung dazu?

Neuenhoff Cool. Und die Neuansiedlung ist auch gut für den unteren Teil der Fußgängerzone. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Ich finde es jedenfalls positiv.

Haben Sie eigentlich eine Lehre in der Gastronomie gemacht?

Neuenhoff (lacht) Nein. Ich habe bei Siemens Industriemechaniker gelernt und wollte studieren. Um etwas Geld nebenbei zu verdienen, habe ich als Tellerwäscher im Alex am Kornmarkt begonnen und später im Service ausgeholfen. Mir hat das alles so viel Freude bereitet, dass ich bei der Alex-Kette intern weitergeschult wurde und später auch Erfahrungen in verschiedenen Häusern gesammelt habe. Eigentlich sollte der Fasskeller ein zweites Standbein neben meiner Gastronomie-Eventagentur sein. Doch aktuell konzentriere ich mich nur auf den Fasskeller.

KLAUS NIKOLEI FÜHRTE DAS GESPRÄCH

Quelle: RP
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