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Hamminkeln
Ein Herbstmarkt im Namen des Kürbis

Hamminkeln: Ein Herbstmarkt im Namen des Kürbis
Was für eine originelle Idee: Der dreijährige Erik hatte viel Spaß im Kürbislabyrinth. Mit Gummistiefeln und Matschhose war diese Aktion auch bei schlechtem Wetter eine große Freude für die Kinder. FOTO: Gerd Hermann
Hamminkeln. Buntes Treiben auf dem Hof Schäfer. Zahlreiche Besucher verbanden den Besuch mit einem Wochenendeinkauf.

Die Kürbispyramide deutete es an. Auf Strohballen aufgebaut signalisierten die leuchtend orangen Früchte, worum es an diesem Wochenende auf dem Hof Schäfer ging. Doch das Kürbisfest ist inzwischen mehr als nur Kürbis. Durch die Kooperation mit "Feines vom Land" wurde nun schon zum fünften Mal ein Herbstmarkt auf die Beine gestellt, der Besucher von Nah und Fern anlockt und mit den ganz unterschiedlichen Produkten aufzuwarten weiß.

Ein bisschen ist es wie ein Weihnachtsmarkt im Herbst. Denn wenn die einen noch die passenden Ideen für die Herbstdekoration oder das Halloweenfest suchen, ist mit Heinz Kleinkes der erste Weihnachtskrippenstand gleich auch dabei. Ja, so langsam wird es wohl jedem klar, der Sommer ist vorbei, der Herbst ist da und der Winter ist auch nicht mehr ganz so fern.

Doch so schnell geht es nun auch wieder nicht. Nicht nur eine alte Redensart "auch der Herbst hat schöne Tage" macht deutlich: Da kommt noch was. An diesem Samstag allerdings öffnete pünktlich zum Start des Kürbisfests der Himmel seine Schleusen. Es regnete Bindfäden - und dennoch kamen die Besucher zum Hof Schäfer, neugierig, was es in diesem Jahr wohl alles zu bestaunen gibt.

Der Parkplatz auf der Wiese gegenüber dem Hof an der Borkener Straße glich schon bald einer aufgeweichten Matschpiste. Doch die Besucher ließen sich auch davon nicht abschrecken. Gerade die kleinen Gäste waren da hart im Nehmen. Denn Ponyreiten oder Treckerfahren geht auch im Regen. Man braucht eben nur die richtige Kleidung. Oder man wartete einfach doch ein bisschen ab und vertrieb sich die Zeit zunächst mit den vielfältigen kulinarischen Spezialitäten, Kürbissuppe, Reibekuchen oder die leckere warme Waffel konnte man auch gemütlich im Trockenen verspeisen. Und auch das Kürbisschnitzen oder Kinderschminken fand unter Zelten oder in den Hallen des Hofes statt. Ja, man war gerüstet. Schließlich hatte das Wetter auch ein Einsehen und es lockerte im Laufe des Nachmittags zusehends auf.

Viele Besucher verbanden den Abstecher zum Kürbisfest auch mit dem Wochenendeinkauf, denn frische Kartoffeln, Äpfel und Birnen, aber natürlich auch der Bund Möhren von Feines vom Lande und die vielen verschiedenen Kürbissorten und Leckereien bereicherten an diesem Wochenende das Sonntagsmenü. Sobald der Regen etwas nachließ, verschwanden auch die Planen und Regenschirme und das bunte Angebot von Dekoarbeiten in Holz und Wolle kamen zum Vorschein und auch die Strohrutsche konnte nun genutzt werden und machte so wieder einmal deutlich, dass das Kürbisfest weit mehr zu bieten hat als die rundlichen Gewächse.

(ste)
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