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Serie Weseler Wahrzeichen (folge 18)
Ein mächtiges Mahnmal: Die Ruine der Eisenbahnbrücke

Serie Weseler Wahrzeichen (folge 18): Ein mächtiges Mahnmal: Die Ruine der Eisenbahnbrücke
Ihre beste Zeit hatte die Eisenbahnbrücke vor dem Ersten Weltkrieg als Bestandteil der Strecke London-St. Petersburg. FOTO: Jana Bauch
Wesel. Wesel Heute fliegt man von London nach St. Petersburg. Um 1900 fuhr man mit der Bahn über Wesel. Hier spannte sich Eisenbahnbrücke über den Rhein. Von der sind seit 1945 an beiden Ufern mächtige Ruinen erhalten, die nur einen kleinen Eindruck von den Ausmaßen des Ur- Bauwerks widergeben. Es war mit knapp zwei Kilometern die damals längste Rheinbrücke. Ihre beste Zeit hatte sie vor dem Ersten Weltkrieg. Von Fritz Schubert

Im Zusammenspiel mit der unter niederländischer Leitung stehenden Nord-Brabant-Deutschen Eisenbahn und ihren Fährschnellzügen entwickelte sich die komfortabelste und schnellste Verbindung zwischen der britischen und der russischen Metropole. Errichtet worden war die Brücke ab 1872 von der im gleichen Jahr gegründeten Weseler Baufirma Tapp. Silvester 1874 war sie fertig. Mit der Genehmigung zum Bau hatte Berlin aus strategischen Gründen auch ihre Lage an der Festung Wesel festgezurrt.

Verteidigungsanlagen gehörten dazu. Fort I auf Büdericher Seite steht noch und ist bewohnt. Auch die erhaltenen Vorlandbrücken werden genutzt. Auf der rechten Rheinseite beherbergt sie Sportpiloten und ihre Fluggeräte, auf der linken andere Flieger. Für seltene Vögel ist sie ein Refugium. Während rechts eine Aussichtsplattform zum Erklimmen einlädt, ist dies links verboten. Und wegen überwucherter Löcher im Gemäuer lebensgefährlich.

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Quelle: RP
 
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