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Schermbeck
Eine strahlende Nacht voller Musik

Schermbeck. Acht Gruppen gastierten bei der 12. Night of Music am Voshövel. Das Publikum erlebte ein Mixtur aus Licht und Klang. Von Helmut Scheffler

Wer Spaß an der Musik hat, mit seinen Freunden in entspannter Atmosphäre feiern oder ganz einfach nur Gleichgesinnte kennen lernen wollte, der war am Samstagabend im Landhotel Voshövel richtig. Dort fand die 12. Night of Music statt, die in diesem Jahr noch mehr Zuhörer anlockte als in den Jahren zuvor, zumal die Musikveranstaltung erstmals mit dem Event Licht & Klang gekoppelt war.

Der Dämmerwalder Marcell Oppenberg hatte diesmal gleich acht Gruppen für das musikalische Event gewinnen können. An sechs verschiedenen Plätzen auf dem großen Gelände des Landhotels boten Musiker den Zuhörern verschiedene Stilrichtungen.

Dass der Andrang im Festsaal gleich zu Beginn der sechsstündigen Musiknacht besonders groß war, lag sicherlich am Auftritt der heimischen Bigband Young People, die unter Leitung Marcell Oppenbergs in zwei Sets die Stimmung mächtig anheizte, unbeeindruckt von den schweißtreibenden Temperaturen im Saal. Brillante Solisten an Trompeten, Saxofonen, Klavier und Schlagzeug stellten ihr musikalisches Können einzeln unter Beweis. Der Emmericher Sänger Harald Koster verstärkte den Auftritt der Young People ebenso wie Sängerin Steffi Rudel und Sänger Jochen Kipp. Im Parkpavillon mit Klimaanlage bewiesen The Voyagers & Dennis Legree, dass sie in verschiedenen musikalischen Bereichen zu Hause sind. Von der leichten und swingenden Backgroundmusik bis zur stimmungsvollen Party-Power begeisterten die vier Musiker ihre Zuhörer.

Fünf Musiker der legendären Party-Band Granufunk lockten in die Hotelhalle. Die Gruppe um den Frontman Mr. Granufunk, den viele Gäste als Sänger der Late-Night-Band der Johannes B. Kerner Show kannten, trugen Songs von Prince über James Brown und Kool and the Gang bis hin zu Simply Red und Chic vor.

In der Lindenstube warteten Daniel Basso und Mirko van Stiphaut, zwei Mitbegründer der Popolski Show, mit puren Akustiksongs und einem breiten Spektrum von Jazz und Pop bis hin zu Funk und Soul auf.

Zu später Stunde gastierten die Mälka-Musiker im großen Saal. Die zwölf Musiker verstanden es dank ihrer langjährigen Bühnenerfahrung, den Geist der Musik jener Tage zum Voshövel zu transportieren, als Stevie Wonder, Jackie Wilson oder Ray Charles einst zu Musiklegenden wurden.

Wer den Pianisten Marcus Schinkel hören wollte, musste sich auf den von Wolfgang Flammersfeld gestalteten Lichterweg auf dem Parkgelände machen. Nicht weit von der Ernst-August-Hütte entfernt im Freien am Piano sitzend, präsentierte der Bonner Musiker bis zum Beginn des nächtlichen Gewitters einen innovativen Sound zwischen Konzertflügel und Synthesizer. Der Weg zur entfernt gelegenen Ernst-August-Hütte lohnte sich. Dort verzauberten Dave Tchorz & Lux Et Origo Proj die Klangkaskaden, die so recht zu den Lichtgemälden im Umfeld passten. Für ein im Programm nicht ausgewiesenes musikalisches Bonbon sorgte der Dortmunder Fedor Thadeusz, der in der Nähe des Confideums vor einem Busch saß und mit den tiefen Bass-Tönen eines Didgeridoos daran erinnerte, dass dieses Instrument als das Sprachrohr der australischen Ureinwohner diente.

Quelle: RP
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