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Wesel
Eltern packen ein neues Wohnprojekt für Behinderte an

Wesel. Sicherheit und größtmögliche Selbstständigkeit für ihre behinderten Kinder liegen betroffenen Eltern besonders am Herzen. Als gute Möglichkeiten gelten Wohnprojekte, wie sie in Wesel schon Tradition haben.

Zum Beispiel in Bislich mit der Elternselbsthilfe an der Schifferstraße. Zu den jüngsten Initiativen gehört die ebenfalls bekannte Cassiopeia-Stiftung für junges betreutes Wohnen, die nun selbst schon Nachahmer findet. Cassiopeia II lautet daher der Arbeitstitel eines bislang lockeren Elternkreises, der sich morgen Abend um 19.30 Uhr im Obrighovener Lokal Hohe Mark trifft und weitere Interessenten über das Vorhaben informieren möchte.

Zu den Initiatoren zählen Kai Ridder und ihr Mann Marc Schulte-Bunert. Sie haben fünf Kinder, von denen eins behindert ist. Drei weitere Elternpaare sind gewonnen, zehn bis zwölf müssten es werden, um das Projekt ans Laufen zu bringen, schätzt Kai Ridder (49). Ein bebautes Grundstück am Hansaring steht bereits zur Verfügung. Und es besteht die Möglichkeit, eine benachbarte Fläche von der Stadt zu erwerben. Vermutlich, so Ridder, werde man auf dieser mit einem Neubau beginnen und später den Bestand in eine Erweiterung integrieren. Sie hofft für den Termin morgen Abend auf reges Interesse betroffener Eltern, um die Basis zu verbreitern.

Informationen und Antworten auf Fragen gibt Marc Schulte-Bunert unter der Rufnummer 0173 7456043.

(fws)
 
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