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Festivalfragebogen Kadavrik
Erste Wirkungsstätte im Karo Wesel

Eselrock 2017: Diese Bands sind dabei
Eselrock 2017: Diese Bands sind dabei FOTO: anna k.o.
Wesel. Im Vorfeld des Eselrock-Festivals haben dort auftretende Bands für uns den Eselrock-Fragebogen ausgefüllt. Heute antwortet "Kadavrik". Die Band tritt am Samstag um 20.25 Uhr auf der Seebühne auf. 

Wer seid ihr?

KadavriK Wir sind KadavriK. Die Brutstätte unserer Musik liegt inzwischen im Pott, aber unsere erste Wirkungsstätte im Winter 2003 war das Karo in Wesel. Seitdem haben wir zwei Demos und vier Studioalben rausgehauen und sind ein bisschen rumgekommen, auch in den deutschen Nachbarländern.

Was macht ihr?

KadavriK Unsere aktuelle Platte "Grimm I & II" pendelt irgendwo zwischen verträumt und zerstörerisch, ließe sich vielleicht am ehesten als Atmospheric Black Death Metal kategorisieren. Teils sehr verschroben und negativ. Früher standen wir tierisch auf melodiösen Death Metal aus Schweden und wollten unseren Idolen nacheifern.

Eure größte musikalische Inspiration?

KadavriK Da sind Bands wie Children of Bodom oder Amon Amarth zu nennen. Aber das war ganz früher. Seit einem guten Jahrzehnt interessieren wir uns allerdings, jeder für sich, für unterschiedliche Musikstile, darunter Post Rock, Drone, Doom, Stoner, Blues, Death Core, Hippie-Mucke.

Euer Lieblingslied live?

KadavriK "On The Edge To Lose It All" ist sicherlich unsere Evergreen-Ballade.

Euer bestes Festivalerlebnis?

KadavriK Da gibt es unzählige, teilweise leider nicht druckreif. Jeder hat da seine eigenen Favoriten. Die Touren mit Napalm Death und Graveworm werden wir wohl nie vergessen. Was mir spontan in den Sinn kommt, ist ein Open Air-Gig in Bayreuth, den wir verbockt haben. Danach ging es im Akkord ans Glas, weil wir leider schon recht früh von einem netten Bayern abgeholt werden sollten, um in seinem Einfamilienhaus zu übernachten. Die einzigen, die uns feierten, waren ältere, bierbäuchige Metal-Leute. Die umarmten uns unablässig, gaben uns Bier aus. Unser größter Fan war ein vollbärtiger Kauz, der uns an seinem winzigen, aus Bambusrohren gezimmerten Festivalstand mit Mini-Frühlingsrollen fütterte. Wir schenkten ihm dafür CDs, zum Abschied küsste er uns. Es sind die kleinen Dinge, die am meisten in Erinnerung bleiben.

Quelle: RP
 
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