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Manuela aus Flüren
"Erzieherin" kocht beim "Perfekten Dinner"

Manuela aus Flüren: "Erzieherin" kocht beim "Perfekten Dinner"
Sieht so die private Küche einer Profiköchin aus? Die Antwort auf diese Frage gibt's ab heute bei Vox. Dort ist die Weselerin Manuela eine von fünf Teilnehmern der Koch-Doku "Das perfekte Dinner - Wer ist der Profi?" FOTO: M. Büttner
Wesel. Manuela (43) aus Flüren ist von Montag bis einschließlich 3. Juni täglich bei Vox zu sehen. In der Koch-Doku treten vier ambitionierte Hobbyköche gegen einen Profi an. Der Clou: Dieser agiert verdeckt. Ob die Flürenerin der Profi ist? Von Klaus Nikolei

Montagabend ab 19 Uhr wird Manuela (43) aus Wesel mit ihrer Familie vor dem Fernseher sitzen und "Das perfekte Dinner - Wer ist der Profi?" einschalten. Denn da ist sie selbst zu sehen als eine von fünf Kandidaten der ungewöhnlichen Koch-Doku von Vox. Der Clou: Einer oder eine der fünf ambitionierten Hobbyköche ist ein echter Profi. Getarnt als "ganz normaler" Amateur mischt er oder sie sich unter die Runde und setzt im Kampf um den mit 5000 Euro dotierten Sieg alles daran, unerkannt zu bleiben.

Ob Manuela nun tatsächlich ihre Brötchen als Profiköchin verdient oder nicht, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Auf jeden Fall gibt sich die ungewöhnlich schlanke Weselerin ("Ich kann essen, was ich will und nehme nicht zu") in der Mini-Doku (siehe Infobox) als angebliche "Erzieherin" aus, die in Dinslaken eine Großtagespflege-Gruppe für U3-Kinder leitet. "Ich möchte, dass die Kinder täglich gute Dinge aus frischen Zutaten essen, die ich zubereitete", sagt die aus Dresden stammende 43-Jährige beim Besuch der RP in ihrem Haus in Flüren. Dort lebt sie mit ihrer Tochter (16) und ihrem Verlobten. Ob das mit der Pflegegruppe stimmt? Sie lächelt nur. Ein Blick in ihre Küche verrät: Da hat jemand richtig Ahnung vom Kochen. Denn Herzstück der Küche ist ein fünfflammiger Gasherd. Würde gut zu einem Profi passen.

Beim Kochen läuft nicht alles, wie geplant

Das Menü, das Manuela ihren vier Gästen in der Sendung serviert, lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Als Aperitif gibt's einen Minz-Mojito. Zutaten: Limettensaft, Gin, Tonic, viel Eis, brauner Zucker und natürlich Minzblätter. Bei der Vorspeise - einer langsam bei unterschiedlichen Temperaturen gegarten Poularde im Rapunzelbett mit Kokosschaum - ist einiges schief gelaufen. Kann das einem echten Koch passieren? "Klar", sagt Manuela und erzählt von einer Folge, in der ein Profi am Ende auf dem letzten Platz gelandet ist.

Auch bei der Hauptspeise ist nicht alles so gelaufen wie gedacht. Die Kalbsbäcken, die sie gebraucht hätte für "Fisch in Fleisch verwandelt mit Reisbällchen im Algensee", waren nicht so schnell aufzutreiben. Stattdessen gab's nur Rinderbacken. Na ja, und die Nachspeise - Pudding aus Chia-Samen mit Schokosplitter - hat nicht allen wirklich gemundet. Angeblich habe sie das Gericht aus Zeitmangel ("Ich arbeite täglich bis zu 14 Stunden") nicht einmal vorher ausprobiert. "Kann man nichts machen. Mal sehen, was in der ersten Folge am Montag wirklich zu sehen ist", sagt Manuela, die überrascht war, wie viel Arbeit hinter so einer Sendung steckt. "Das Kamerateam war drei Mal bei uns. Außerdem wurden wir an den Drehtagen immer wieder interviewt." Beim Kochen fand sie es "ein wenig nervig, dass man anfangs gesagt hat, dass ich kochen könne wie immer, mir dann aber immer Anweisungen gegeben hat, in welcher Reihenfolge ich was tun sollte."

Auf die Frage, ob es irgendein Gericht gibt, mit dem man ihr eine ganz besondere Freude bereiten könne, sagt sie: "Ich habe wirklich kein Leibgericht. Ich mag einfach alles und probiere sehr vieles aus." Dabei schaut sie ihren Verlobten an. Der nickt. "Das kann ich nur bestätigen." Er ist - ungelogen - Hobbykoch. "Und ein so guter, dass ich zu Hause gar nicht koche, sondern nur er", sagt Manuela. Das sagt sie nicht nur so, das ist auch so.

Quelle: RP
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