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Festival in Wesel
Alle Infos zum Eselrock

Eselrock 2017: Diese Bands sind dabei
Eselrock 2017: Diese Bands sind dabei FOTO: anna k.o.
Wesel. In Wesel stehen Freitag und Samstag das Eselrock-Festival auf dem Programm. Wir haben alle Informationen zu Bands, Sicherheitsfragen und zur Anreise im Überblick. Von Urs Lamm

Was verbirgt sich hinter dem Eselrock-Festival?

Das Eselrock-Festival ist eine Institution in Wesel. Am Freitag und am Samstag geht die Veranstaltung bereits zum zehnten Mal über die Bühne. Der musikbegeisterte Simon Bleckmann stellte die Veranstaltung 2008 zusammen mit drei anderen Mitstreitern auf die Beine.

Eselrock 2017: Das ist das Programm

Damals waren die Killians Headliner, es kamen 6500 Besucher an einem Tag. Deutlich mehr als die Organisatoren im Vorfeld erwartet hatten.Einiges hat sich seither geändert: Das Kernteam der Organisatoren ist von vier auf 15 Leute angewachsen, hinzu kommen rund 120 Freiwillige während des Festivals.

Die Rekordbesuchermarke liegt nach Angaben der Organisatoren bei 22.000 Besuchern an zwei Tagen im Durchlauf. Gleich geblieben ist in all den Jahren das Grundkonzept: umsonst und draußen. Die Veranstaltung finanziert sich durch Sponsoren, Spenden, Fördermittel, Einnahmen durch Getränkeverkauf, den Verkauf von T-Shirts und durch eine Tombola. Gespielt wird am Freitag auf der Hauptbühne, am Samstag sind die Gruppen auf der Haupt- und auf der Seebühne aktiv.

Auf welche Bands können sich die Besucher freuen?

Zum zehnten Geburtstag des Festivals bieten die Veranstalter eine Mischung aus Rock, Pop, Heavy Metal und Ska. 20 Bands spielen an beiden Tagen auf den zwei Bühnen. Neben lokalen Gruppen sind auch einige namhafte Künstler dabei. Headliner am Freitag (Einlass: 17 Uhr) ist um 21.40 Uhr die Band Mia ("Tanz der Moleküle", "Hungriges Herz").

Am Samstag (Einlass ab 12 Uhr) heißen die Headliner auf der Seebühne gegen 21.55 Uhr Killerpilze sowie gegen 22.40 Uhr auf der Hauptbühne Jupiter Jones ("Still"). Möglich wurden die namenhaften Bands im Line-up, weil einige Sponsoren anlässlich des zehnjährigen Bestehens ihren finanziellen Beitrag aufgestockt haben.

Dürfen Besucher eigene Getränke mitnehmen?

Klares "Nein". Da sich das Festival unter anderem aus dem Verkauf von Getränken finanziert, ist das Mitbringen eigener Getränke verboten.

Auf welche Sicherheitsmaßnahmen müssen sich die Musikfans einstellen?

Nach dem Anschlag in Manchester und der Terrorwarnung von "Rock am Ring" überprüfen viele Veranstalter ihre Sicherheitskonzepte. Auch beim Eselrock-Festival wird das Thema Sicherheit, nicht erst seit diesem Jahr, groß geschrieben. "Wir haben ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept, das wir jedes Jahr verbessern", sagt Organisator Simon Bleckmann.

Das Konzept der Veranstalter werde vom Kreis Wesel genehmigt und in Vor- und Nachbesprechungen immer wieder nachjustiert. Das Organisationsteam arbeitet auch mit dem DRK, dem städtischen Fachbereich Jugend, einem Sicherheitsdienst, der Feuerwehr, der Polizei und dem Ordnungsamt zusammen.

Die in diesem Jahr geltenden Maßnahmen sind nach Angaben von Organisator Simon Bleckmann aber keine Reaktionen auf die Vorfälle in Manchester oder bei Rock Ring. Die Regelungen hätten schon vorher festgestanden. Erstmals wird es bei Eselrock ein Rucksackverbot geben. Das haben die Veranstalter auf der Festival-Website bekanntgeben.

Taschen, Bauchtaschen und Beutel können demzufolge bis zu der Größe eines DIN-A4-Blattes mitgenommen werden. "Wir wollen mit dieser Maßnahme erreichen, dass die Kontrollen schneller über die Bühne gehen. Die Durchsuchung größerer Taschen nimmt schließlich viel Zeit in Anspruch", sagt Bleckmann im Gespräch mit unserer Redaktion. Die Veranstalter gehen dennoch von längeren Kontrollen aus. Auf ihrer Website bitten sie die Besucher, sich dabei ruhig und kooperativ zu verhalten.

Seit einigen Jahren gibt es bereits zwei Einlasskontrollen. Die erste ist auf dem Hügel im Heubergpark. Dort werden die Besucher zum Beispiel auf Glasflaschen, harten Alkohol und Waffen kontrolliert. An den Zugängen folgen dann weitere Kontrollpunkte. Dort werden zum Beispiel Kameras unter die Lupe genommen. Erlaubt sind für private Zwecke nämlich nur Einweg- und Pocketkameras. Videokameras und Spiegelreflexkameras sind verboten beziehungsweise müssen vorher mit den Veranstaltern abgesprochen werden. 

Wie hoch sind die Kosten für Festival?

Nach Angaben der Organisatoren liegen die Kosten für die Veranstaltung in einem hohen fünfstelligen Bereich. Neben dem zwölfköpfigen Organisationsteam sind 124 Ehrenamtliche im Einsatz.

Wie reisen die Besucher an?

Das Festivalgelände befindet sich in der Innenstadt. Insofern bietet sich Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Die Anlage ist zu Fuß fünf Minuten vom Bahnhof entfernt. Camping gibt es beim Eselrock nicht.

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