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Kreis Wesel
Fast jeder dritte Kollegschüler ist Einpendler

Kreis Wesel. Jeder dritte Schüler an den Berufskollegs Nordrhein-Westfalens pendelte im vergangenen Jahr über Kreisgrenzen zum Unterricht. Die Quote lag landesweit bei 33, 9 Prozent. Dies teilte Information und Technik NRW, die Statistikstelle des Landes, jetzt mit. Im Kreis Wesel lag die Pendlerquote 2016 etwas unter dem Landesdurchschnitt. An den sieben Kollegs mit insgesamt 11.939 Schülern kamen 3504 aus einem jeweils anderen Schulamtsbezirk. Das entsprach einem Anteil von 29,3 Prozent.

NRW-weit pendelten 190.186 Schüler aus anderen Kreisen oder kreisfreien Städten zu ihrem Kolleg. Die höchsten Anteile von Schülern aus einem anderen Schulamtsbezirk gab es in Münster mit 63,2 Prozent, gefolgt von Bonn (62,7) und Düsseldorf (57). Die niedrigsten Quoten ermittelten die Statistiker für den Kreis Lippe (9,7 Prozent), den Märkischen Kreis (10,8) und den Kreis Borken (11,8).

Wie IT.NRW weiter mitteilte, spiegelten sich in dem Zahlenwerk auch die regionalen Unterschiede wider. "Von besonderer Bedeutung ist dabei, inwieweit Angebote der Berufskollegs in den Kreisen vorhanden sind oder diese sich auf zentral gelegene Großstädte konzentrieren", heißt es in dem Schreiben der Statistikstelle. "So stammten im Schuljahr 2016/17 beispielsweise 46,1 Prozent der Schülerinnen und Schüler an den elf Berufskollegs in Münster aus den unmittelbar benachbarten Kreisen Steinfurt (18,1 Prozent), Coesfeld (14,1 Prozent) und Warendorf (14,0 Prozent); weitere 17,1 Prozent hatten ihren Wohnort in entfernteren Schulamtsbezirken bzw. außerhalb von Nordrhein-Westfalen."

(fws)
 
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