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Wesel
FDP fordert einen Kriterienkatalog für das Kombibad

Wesel. Nach dem Bericht von Bäder-Geschäftsführer Franz Michelbrink im Rat und seinem Besuch in dieser Woche in der FDP-Fraktion ist für diese Eile geboten, da die Offenhaltung des Heubergbades viele Fragezeichen aufwerfe. Die Liberalen begrüßen, dass die Verwaltung den Standort am Rhein für ein neues Kombibad untersucht, fordert aber auch, dass weitere Standorte wie der Auesee ergebnisoffen geprüft werden. Zudem beantragen sie laut Fraktionschef Bernd Reuther einen Kriterienkatalog für ein neues Bad. Darin soll aufgeführt werden, welche Anforderungen das neue Kombibad erfüllen muss, um die drei bisherigen Bäder ersetzen zu können. Hierzu sollen auch die Vereine und Nutzer der Bäder befragt werden.

Erst die langwierige Standortsuche abzuwarten, um dann mit ersten Überlegungen zu beginnen wie ein neues Bad auszusehen hat, kostet aus Sicht der FDP viel zu viel Zeit. "Zeit, die wir in Wesel nicht haben. Denn wie lange die Öffnung des Heubergbades gewährleistet werden kann, ist vollkommen offen", so Reuther weiter. Daher sei es für die FDP wichtig, dass parallel zur Standortfrage bereits Kriterien und Anforderungen für ein neues Bad erörtert und festgelegt würden.

Dies könne in weiten Teilen unabhängig von der Frage des Standortes diskutiert werden. Denn es müsse unbedingt vermieden werden, dass das Heubergbad schließen muss, da seine Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann und die Planungen für ein neues Bad noch in den Kinderschuhen stecken. "Es wäre eine Katastrophe für Wesel, wenn über einen Zeitraum von mehreren Jahren kein Hallenbad zur Verfügung stünde", so der Fraktionsvorsitzende.

Quelle: RP
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