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Hamminkeln
Flüchtlinge ziehen ab Montag aus der Hogenbuschhalle aus

Hamminkeln. Die Halle sollte zunächst als Reserve zurückgehalten werden, wird nun aber nicht mehr gebraucht.

Angesichts der stark sinkenden Flüchtlingszahlen und abgeflauter Neuzuweisungen setzt die Stadt ihren Plan um, die Hogenbuschhalle in Mehrhoog leerzuziehen. Ab Montag werden die in der Sporthalle untergebrachten Flüchtlinge und Asylbewerber umverteilt, wobei die Stadt Wert darauf legt, sie weiter im Ortsteil zu betreuen. Hintergrund: Zu den Zugewanderten zählen viele Familien, deren Kinder in der Grundschule und im Kindergarten im Dorf betreut werden. Das soll im Sinne der Integration so bleiben. Für den TV Mehrhoog und insbesondere dessen Handballer wird die Sporthalle Ende April wieder zur Verfügung stehen. "Das werden wir einhalten", sagte gestern Bürgermeister Bernd Romanski.

Derzeit sind noch rund 140 Personen in der Hogenbuschhalle untergebracht. Sie ziehen nun um in die neuen Unterkünfte an der Handwerkerstraße, wo ein Neubau nach holländischem Muster entstanden ist, und an die Kreuzstraße, wo die Stadt Module aus lokaler Produktion und Konzeption hat errichten lassen. Gestern wurde mit der Freigabe der Bauordnung - Stichworte Statik und Brandschutz - der Weg frei gemacht. Die Hogenbuschhalle wird aber nicht sofort nutzbar sein, weil vor der Aufnahme des regulären Sportbetriebs noch Renovierungsarbeiten anstehen und der extra für die Flüchtlingsunterbringung verlegte Holzfußboden demontiert werden muss. Es sei ursprünglich geplant gewesen, die Sporthalle für einen längeren Zeitraum als Reserve zur Unterbringung von Flüchtlingen frei zu halten, erklärte Romanski. Das sei aber wegen der unerwartet stark gefallenen Flüchtlingszahlen in diesem Jahr nicht mehr nötig.

(thh)
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