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Serie Weseler Wahrzeichen (folge 30)
Flürens Gotteshaus

Serie Weseler Wahrzeichen (folge 30): Flürens Gotteshaus
Blick durch das Schiff auf den Altar der evangelischen Christuskirche in Flüren FOTO: Jana Bauch
Wesel. 1965 wurde in Flüren die evangelische Christuskirche gebaut. Von Fritz Schubert (Text) und Jana Bauch (Foto)

Wesel Die Kirchengeschichte der spät eingemeindeten Weseler Umland-Orte ist auch am Beispiel des Gotteshauses für die evangelischen Christen in Flüren eine der letzten 100 Jahre. Zu klein war lange die Bevölkerungszahl. Während schon 1649, ein Jahr nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges, in Diersfordt ein Kirchenbuch angelegt wurde und in Bislich 1729 mit dem Bau einer Kirche begonnen wurde, gab es in Flüren erst ab 1901 einen Betsaal für die Evangelischen. Da waren für beide Konfessionen Schulen gebaut worden, was die räumlichen Kapazitäten eröffnete.

Den entscheidenden Schub zum Kirchbau bekam Flüren mit dem rapiden Bevölkerungszuwachs nach dem Zweiten Weltkrieg. Der 1957 eingeweihten katholischen Marienkirche folgte 1958 zunächst ein Gemeindehaus mit Saal für evangelische Gottesdienste und 1965 schließlich die evangelische Christuskirche mit freistehendem Turm. Zwei Ereignisse prägten das Jahr 1971: Zum einen wurde die Kirchengemeinde Bislich-Diersfordt-Flüren errichtet, zum anderen bekam die Christuskirche eine Orgel. Und zwar aus Bautzen in der damaligen DDR

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Quelle: RP
 
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