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Wesel
Frauenchor feiert sein 40-Jähriges

Wesel. Helmut Gottschalk war 1977 erster Leiter, heute dirigiert Jürgen Schoeneberger.

1977 gab es zunächst einen großen Frauenchor in Wesel. Nach einem Zwist stiegen einige Damen aus und gründeten ihren eigenen Chor - den Weseler Frauenchor '77, der am Samstag sein 40-jähriges Bestehen im Haus Blumenkamp feiert. Das Fest im engen Kreis beginnt um 18 Uhr, neben den eigenen Mitgliedern sind Vorstandsmitglieder aus anderen Chören eingeladen. Los geht's zunächst mit einem Sektempfang, anschließend richtet Vorsitzende Rosemarie Blenk Grußworte an die Gäste. Immer wieder werden die Sängerinnen Stücke vortragen, wie "Der Wind hat mir ein Lied erzählt". Zudem werden Mitglieder geehrt, die bereits seit 20, 25 Jahren oder sogar seit der Gründung dabei sind. Der erste Chorleiter war Helmut Gottschalk, die ersten Proben der Gemeinschaft fanden Anfang Mai 1977 in seinem Keller statt.

Nachdem der Keller zu klein wurde, zog der Chor mit mehr als 30 Sängerinnen in die Musikschule in der Zitadelle um. Unter der Leitung von Musikdirektor Gottschalk gab er viele Konzerte, bis der Leiter 1988 verstarb. Die Nachfolge trat Rainer Burczyk im selben Jahr an, mit ihm reiste der Chor unter anderem nach Russland. Als er Ende 2011 krankheitsbedingt aufhörte, übernahm Hans-Dieter Rohde, der den Frauenchor ´77 bis 2016 betreute. Der aktuelle Chorleiter Jürgen Schoeneberger, der an der Musikhochschule Rheinland Köln und Düsseldorf den Studiengang "Dirigieren, Komposition und Klavier" abschloss, betreut seitdem die heute 44 Damen.

"Die Mitglieder verbindet eine große Freundschaft", sagt Vorsitzende Blenk. "Wir singen querbeet, gerne auch klassische Stücke", sagt die stellvertretende Vorsitzende Marianne Benninghoff. Der Chor studiert ausschließlich deutsche Texte ein.

(ten)
 
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