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Wesel
Frühjahrsputz in Feld und Flur

Wesel. Sauber: Rund 1000 freiwillige Helfer, darunter viele Schüler, waren bei der Umweltaktion „Wesel räumt auf“ aktiv. Zum Abschluss trafen sich Samstagmittag alle Teilnehmer bei einer Erbsensuppe auf dem ASG-Gelände. Von Lisa Bauer

Die vom städtischen Betrieb ASG zum insgesamt siebten Mal organisierte Aktion „Wesel räumt auf“ entwickelt sich immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte: Rund 1000 freiwillige Helfer nahmen in den vergangenen Tagen Müllzange und Eimer in die Hand, um Wege und Felder, Straßenränder und Uferbereiche vom Abfall zu befreien.

Altpapier, Reifen, Schrott

Zu den aktiven Naturschützern gehörten unter anderem zahlreiche Kindergärten, Schulen, verschiedene Sportvereine, der Naturschutzbund, mehrere Pfadfindergruppen, die Zeugen Jehovas sowie Heimat- und Schützenvereine aus dem gesamten Stadtgebiet. Unter anderem waren die engagierten Teilnehmer in der Aue, im Bereich der Zitadelle, in Bislich und in Bergerfurht im Einsatz. Wie jedes Jahr konnten die vielen jungen Helfer nur den Kopf schütteln, was da so alles in Wald und Flur entsorgt worden war: Da kamen Berge von Altpapier zusammen, lagen Fernsehgeräte und Eisenschrott sowie Autoreifen herum.

Ulrich Streich, technischer Leiter der Stadtreinigung, zeigte sich nach Ende der Aktion wirklich sehr zufrieden mit dem Verlauf von „Wesel räumt auf“. „Toll, dass diesmal so viele Kinder mit von der Partie waren. Wenn sie sich schon jetzt an einer solchen Reinigungsaktion beteiligen, lernen sie, die Umwelt sauber zu halten und werden so hoffentlich auch später besser darauf achten.“

Zum Abschluss der Saubermann-Aktion hatte der ASG zu einem kräftigen Mittagessen auf das Gelände des Betriebshofs an der Werner-von-Siemens-Straße eingeladen. Die hungrigen Helfer freuten sich über den deftigen Eintopf, der köstlich in den Tellern duftete.

Mahlzeit im Freien

Weil es trocken blieb, konnte die Mahlzeit im Freien eingenommen werden. „Das Essen hat die Aktion nett abgerundet und den verschiedenen Gruppen einen Erfahrungsaustausch ermöglicht“, sagt Ulrich Streich.

Während im vergangenen Jahr eine hölzerne Christusfigur den ungewöhnlichsten Fund darstellte, entdeckten die Helfer diesmal unter anderem ein Portemonnaie mit wichtigen Karten. Auch wenn Wesel in den vergangenen Jahren deutlich reiner geworden ist, dürfte die ASG-Umweltaktion auch 2009 stattfinden. Denn noch immer gibt es zu viele Zeitgenossen, die ihren Unrat gedankenlos in die Landschaft werfen.

Quelle: RP
 
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