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Wesel
Für alle Fälle: Stadt mietet Ex-Baumarkt für Flüchtlinge an

Wesel. Der leerstehende Baumarkt an der Nordstraße (Praktiker, Max Bahr) wird von der Stadt Wesel angemietet. Sie will damit für den Fall der Fälle gewappnet sein. Das heißt: Wenn Wesel urplötzlich eine größere Menge Flüchtlinge zugewiesen werden sollte, dann könnte sie zunächst dort aufgenommen werden.

Dies wurde aus der Runde der Fraktions- und Verwaltungsspitzen bekannt. Hintergrund ist, wie mehrfach berichtet, dass die Notunterkünfte Lippeglacis und Trappstraße als Zentrale Aufnahmen nicht mehr existieren und für kommunal Zugewiesene ohnehin nie gedacht waren.

Zugleich ist mit Letzteren schon eine ganze Weile zu rechnen. Nach RP-Informationen herrscht in der Politik und Verwaltung weiter Einigkeit darüber, dass die dezentrale Unterbringung Priorität hat. Nur will man eben für den Übergang, wenn beispielsweise ein ganzer Bus voller Menschen avisiert wird, gewappnet sein und dann die Verteilung angehen.

(fws)
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