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Wesel
Fusternberg: Schule soll für 3,5 Mio. erweitert werden

Wesel: Fusternberg: Schule soll für 3,5 Mio. erweitert werden
FOTO: Erwin Pottgiesser
Wesel. Die zweizügige Fusternberger Gemeinschaftsgrundschule platzt schon seit Jahren aus allen Nähten. Inzwischen findet die Mittagsbetreuung der Mädchen und Jungen unter extrem beengten Verhältnissen statt. Um das Problem zu lösen, soll die Schule räumlich erweitert werden. Wie genau, das wollte die CDU eigentlich gestern von Rainer Benin in der Sitzung des Schul- und Sportausschusses hören. Doch Wesels Schuldezernent erklärte, dass die Schulleiterstelle noch immer vakant sei und man die Planung mit der neuen Schulleiterin oder dem neuen Schulleiter besprechen wolle. Vorausgesetzt, der Rat stimmt dem Wunsch der Schulverwaltung zu, werden in die Fusternberger Grundschule im nächsten und übernächsten Jahr rund 3,5 Millionen Euro gesteckt. Von Klaus Nikolei

Investiert werden muss 2018 auch in die Konrad-Duden-Realschule, die künftig die sogenannte Schulformwechsler aus den Gymnasium aufnehmen wird und in der Schüler auch ihren Hauptschulabschluss machen können. Dazu müssen Fachräume umgebaut und erweitert werden. Kosten insgesamt: mehr als 500.000 Euro.

Im Ausschuss wurde gestern auch über die sanierungsbedürftigte Martini-Hauptschule gesprochen. Die CDU hatte, wie berichtet, über Sicherheitsmängel (unter anderem Stolperkanten auf dem Schulhof) und nicht zeitgemäße Ausstattung in den Technikräumen geklagt. Rainer Benin verkündete, dass verschiedene (Elektro-)Arbeiten bereits vergeben seien, alle anderen Maßnahmen derzeit geprüft würden. Die für Neuanschaffungen und Sanierungen nötigen Gelder seien im Haushalt vorhanden, betonte er.

Bei der Vorstellung der Anmeldedaten für das Grundschuljahr 2018/19 fielen die höheren Zahlen für die Schulen in Blumenkamp (45; Vorjahr 37; Ist: 43) und in der Innenstadt (103/80/96) auf. Zurückgegangen sind die Anmeldezahlen in der Feldmark (70/84/95) und auf dem Fusternberg (48/63/52). Positiv sei, so erklärte Teamleiter Torsten Hummel, dass es für alle Grundschulen genügend Schüler gebe.

Bei der Präsentation der amtlichen Schulstatistik für das laufende Schuljahr sprang Günther Wagner, dem Sachkundigen Bürger der Linken, eine Zahl besonders ins Auge: 660 von 2167 Grundschülern sprechen in ihren Familien kein Deutsch. "Es ist wichtig, dass wird die Schulen unterstützen, dieses Problem in den Griff zu bekommen", sagte er. Insgesamt gibt es in Wesel 6389 Schüler - 17 mehr als vor einem Jahr.

Quelle: RP
 
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