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Schermbeck
Gahlen will für Glasfaser werben

Schermbeck. Die Nachfragebündelung endet im Lippedorf Mitte des Monats.

Nur noch bis zum 15. Mai bleibt der Gahlener Bevölkerung Zeit, sich für einen Anschluss an das Glasfasernetz zu entscheiden. Da erst 23 Prozent jener Haushalte, die innerhalb des Planungsgebiets liegen, einen Vertrag mit der Firma Deutsche Glasfaser (DG) abgeschlossen haben, soll jetzt deutlich mehr Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden.

Am Samstag hatte die Gahlener SPD sogar auf ihren Infostand anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl verzichtet, um den Heimatverein und einige CDU-Mitglieder dabei zu unterstützen, auf dem Parkplatz Törkentreck für das schnelle Internet per Glasfaser bis ins Haus (Ftth) zu werben. Unterstützt wurde die Gruppe von dem Internetfachmann Günther Sprenger und von Jörg Juppien, die schon sehr aktiv waren, als vor einigen Wochen im benachbarten Bricht eine ähnliche Nachfragebündelung lief und erfolgreich beendet werden konnte. Die Standbesucher interessierten sich sehr für technische Fragen, insbesondere für unterschiedliche Übertragungsgeschwindigkeiten bei einer ausschließlichen Nutzung von Kupferleitungen, bei einer Mischnutzung von Kupferleitungen und Glasfasern und bei einer ausschließlichen Nutzung von Glasfasern. Dabei konnte deutlich gemacht werden, dass die reine Glasfasernutzung die schnellste Datenübertragung ermöglicht.

Bezüglich der Vertragsabschlüsse interessierten sich die Standbesucher vor allem um die Frage, wie im Falle eines Glasfaservertrages mit der DG eine Doppelbezahlung durch das Bestehen des bisherigen Vertrages verhindert werden kann. Ihnen wurde mitgeteilt, dass die DG für maximal zwölf Monate die Kosten des bisherigen Vertrages übernimmt. Wer also gegenwärtig über einen Jahresvertrag verfügt, kann kostenfrei den Anbieter wechseln.

Ein dritter Fragenkomplex kreiste um konkrete Maßnahmen der Glasfaserverlegung innerhalb des Gebäudes und auf dem eigenen Grundstück. In den Antworten wurde deutlich, dass Beeinträchtigungen des Grundstücks bis auf einen kleinen Eingriff an der Hausübergabestelle nicht entstehen und dass innerhalb des Hauses keine Kosten entstehen, wenn eine Anschlussstrecke von 20 Metern nicht überschritten wird und Leerrohre zur Verfügung stehen.

Auch am Samstag, 6. Mai, wird es wieder ähnliche Informationen geben. Und zwar zwischen 8.30 und 11 Uhr auf dem Platz vor dem Dorfladen. Bürgermeister Mike Rexforth wird sich außerdem in einem Bürgerbrief an die Gahlener Haushalte wenden. Übrigens überlegt die Info-Gruppe derzeit noch, ob Besuche einzelner Haushalte vorgenommen werden sollen.

(hs)
 
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