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Schermbeck
Gemeinsamer Austausch unter den Genossen

Schermbeck: Gemeinsamer Austausch unter den Genossen
In der Gaststätte "NappenfeldQs" trafen sich die Vorstände des SPD-Unterbezirks und des Schermbecker Ortsvereins zum Meinungsaustausch. FOTO: Scheffler
Schermbeck. SPD-Unterbezirk Wesel war zu Gast beim Ortsverband Schermbeck. Dabei war viel zu bereden. Neben Lob gab es auch einige Anregungen. Von Helmut Scheffler

Der im Juni gewählte Vorstand des SPD-Unterbezirks Wesel (UB) hat sich vorgenommen, künftig seine Vorstandssitzungen jeweils in einer der dreizehn Kommunen des Kreises Wesel stattfinden zu lassen. In Schermbeck gab's am Dienstag die Premiere. In der Gaststätte Nappenfeld's trafen sich die Vorstandsmitglieder des Unterbezirks mit Vorstandsmitgliedern des SPD-Ortsvereins Schermbeck.

"Ich fand die Idee gut und habe deshalb spontan eine Einladung ausgesprochen", sagte der Schermbecker SPD-Vorsitzende Jörg Juppien. "Wir wollen mehr Gemeinsamkeit schaffen", begründete der Unterbezirksvorsitzende René Schneider die geplante Sitzungs-Tournee und ergänzte: "Es gibt viele interessante Ansätze in den einzelnen Ortsvereinen, von denen man lernen kann." Für die stellvertretende UB-Vorsitzende Martina Waggeling gibt es noch ein weiteres Argument für das Treffen: "Viele treffen sich nur einmal jährlich beim UB-Parteitag."

Die Besuche der SPD-Ortsverbände sollen auch zur direkten Kommunikation beitragen, so dass wechselseitige Wünsche und Vorstellungen schneller vorgetragen und beantwortet werden können. Davon machten die Sitzungsteilnehmer am Dienstag schon reichlich Gebrauch. Jörg Juppien bemängelte, dass bislang die Anträge der Ortsverbände erst beim nächsten Unterbezirks-Parteitag behandelt würden. "Dann hat sich der eigentliche Antragsinhalt aber häufig schon so weiterentwickelt, dass er fast überholt ist", stellte er fest. Hier will der Unterbezirk nun nach Lösungen suchen.

Von den Schermbeckern gab es die Anregung, bei den künftigen UB-Parteitagen die bisherige Sitzordnung aufzulockern, bei der in der Regel die einzelnen Ortsvereine zusammensäßen und ein Austausch mit anderen Ortsvereinen verhindert werde.

Die Schermbeckerin Doris Schiewer erwartet vom UB in schwierigen Rechtslagen die Vermittlung von geeigneten Gesprächspartnern auf Landesebene. Im Gegenzug möchte der UB erreichen, dass die Ortsvereine Ideenreichtum bei der Werbung neuer Mitglieder beweisen und offen legen, welche Schwerpunkte bearbeitet werden und welche technischen Hilfsmittel zur Verfügung stehen, damit sie von andern Ortsvereinen genutzt werden können.

Die weiteren Treffen werden so terminiert, dass innerhalb von zwei Jahren sämtliche Ortvereine der Kreis-Kommunen besucht wurden.

Quelle: RP
 
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