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Hamminkeln
Gewerbe: Flächentausch nicht so einfach möglich

Hamminkeln. In Hamminkeln stocken die Planungen.

Das von der Hamminkelner Verwaltung vorangetriebene Konzept zur Rücknahme von langfristig ungenutzten Gewerbeflächenreserven ist vorerst gescheitert. Denn bei der Erarbeitung besagten Konzepts hat die Planungsverwaltung festgestellt, dass das Potenzial "sehr begrenzt ist". So steht es in den Unterlagen für den am Mittwoch, 15. November, tagenden Fachausschuss.

Hintergrund sind Bedarf und Ausweisung neuer Gewerbeflächen. Die Stadt braucht Flächen, die Regionalplanungsbehörde (RVR) sagt, sie habe genug Reserven, brauche keine neuen Flächen. Rechnerisch kann man das so sehen, denn es gibt für Ansiedlungen ungenutzte Randflächen. Die aber passen nicht zum konkreten Bedarf von Firmen. Als Hamminkelns Ziel wurde daraufhin definiert, Rücknahmeflächen zu benennen, um an ihrer Stelle neue Ansiedlungsbereiche zu beantragen, die auch der Oberbehörde gefallen. Doch jetzt zeigt sich, dass die Summe der langfristig ungenutzten Entwicklungsflächen mit 3,69 Hektar zu gering ist, um sie gegen Neuausweisungen an Alternativstandorten eintauschen zu können.

Um das erreichen zu können, müssten ergänzend konkrete Ansiedlungs- oder Verlagerungsabsichten durch entsprechende Betriebe nachgewiesen werden. "Nur die Verknüpfung beider Aspekte (Flächenrücknahmen plus Darlegung konkreter Ansiedlungsabsichten) stellt eine ausreichende Basis für die Ausweisung neuer Flächen dar", heißt es. Nun schlägt die Hamminkelner Verwaltung vor, neue Gespräche mit dem RVR zu führen, um die konkreten Bedingungen abzustecken.

(thh)
 
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