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Schermbeck
Glasfaser-Info interessiert Bürger

Schermbeck: Glasfaser-Info interessiert Bürger
Etwa 250 Besucher ließen sich im Saal der Gast stätte Ramirez über die Anschlussmöglichkeit ans Glasfasernetz informieren. FOTO: Foto Scheffler
Schermbeck. Die "Deutsche Glasfaser" stellte Planungen für den Anschluss des Ortskerns ans Glasfasernetz vor. Von Helmut Scheffler

Heute wird in der Mittelstraße 47 gegenüber der Volksbank ein Servicepunkt der Firma "Deutsche Glasfaser" (DG) eröffnet. Besucher haben ab 10 Uhr Gelegenheit, sich darüber informieren zu lassen, wie Schermbeck noch im Verlauf dieses Jahres mit schnellem Internet versorgt werden kann. Eine Informationsveranstaltung zum selben Thema gab es am Donnerstagabend im Saal der Gaststätte Ramirez. Bürgermeister Mike Rexforth erinnerte an den Beschluss des Gemeinderates, das Projekt eines schnellen Internets mit der DG umzusetzen. Rexforth warb für den Datentransport per Glasfaser als die einzig wirklich zukunftsfähige Technologie und bat die Bürgerschaft um Unterstützung des DG-Anliegens, im Ortskern bis zum 18. April 40 Prozent der 3500 Haushalte für eine Glasfaserversorgung zu motivieren. Im Gewerbegebiet müssen es sogar 50 Prozent sein.

Die Vorstellung der Projektumsetzung überließ Rexforth dem DG-Regionalmanager Ingo Teimann, dem Projektleiter Betrieb René Fuchs und dem Projektleiter Bau Peter König. Nach der Vorstellung der Unternehmensgruppe "Deutsche Glasfaser" durch Ingo Teimann und der verschiedenen Techniken einer Datenübertragung durch René Fuchs übernahm Peter König die Vorstellung der technischen Details. Um jedes Haus mit Glasfasern versorgen zu können, müssen zwei "Point of presence" (PoP) errichtet werden, deren Standorte in Zusammenarbeit mit der Verwaltung bestimmt werden. Von einem solchen PoP gehen alle Glasfaserstränge aus, die in Richtung der Wohnungen der Kunden führen.

Die DG kommt zu den Kunden ins Haus, um mit ihnen gemeinsam die Führung der Kabel zu beraten. Es gibt sogar Alternativen, bei denen vorhandene Koaxialkabel genutzt werden können. Vertiefungen der technischen Details sind im Servicepunkt an der Mittelstraße möglich. Verträge werden zwischen der DG und den Mietern geschlossen. Der Mieter als Vertragspartner muss allerdings mit dem Wohnungseigentümer klären, ob dieser mit der Maßnahme einverstanden ist. Bei Eigentümergemeinschaften ist Eile geboten, um im Rahmen einer Versammlung vor dem Ende der Nachfragebündelung am 18. April eine Entscheidung für den Anschluss ans Glasfasernetz zu beschließen. Wer sich später für einen Anschluss entscheidet, muss die Kosten bis zum HÜP selbst tragen. Sie liegen bei etwa 750 Euro.

Auch den Bewohnern der Schermbecker Außenbereiche legte Friedhelm Koch nahe, das DG-Projekt durch positive Multiplikation zu fördern. Denn nur dann, wenn die 40 Prozent im Ortskern erreicht werden, besteht in einem weiteren Schritt die Möglichkeit, dass die DG den Glasfaseranschluss auf diese Gebiete erweitert.

www.deutsche-glasfaser.de

Quelle: RP
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