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Wesel
Apotheker raten jetzt zur Grippe-Impfung

Impfung - kleiner Piks rettet Leben
Impfung - kleiner Piks rettet Leben FOTO: Adam Gregor /Shutterstock.com
Wesel. Die Grippesaison steht vor der Tür. Das beste Mittel, um sich zu schützen, ist eine Impfung. Davon jedenfalls ist der Büdericher Michael Jilek, Pressesprecher der Apotheker in Wesel, überzeugt.

"Jetzt ist der günstigste Zeitraum für eine Impfung", so Jilek. Er stützt sich dabei auf eine Empfehlung des renommierten Robert Koch-Instituts (RKI). Die echte Grippe beginnt in der Regel ohne Vorwarnung und ist durch ein starkes Krankheitsgefühl und hohes Fieber gekennzeichnet. Schwere Verläufe können sogar tödlich enden.

Probleme bei der Grippe-Impfung FOTO: AP, AP

Dieser Tatsache ungeachtet, schützen sich hierzulande noch viel zu wenige Menschen durch eine Impfung. Laut einer aktuellen Studie des RKI lag die Influenza-Impfquote bei Personen über 60 Jahren in 2013/14 bei 49 Prozent bei chronisch Kranken. Im Alter von 18 bis 59 Jahren waren sogar nur 23 Prozent geimpft.

Die mangelnde Bereitschaft zum Piks gegen die Grippe führt Jilek, auf zwei Hauptgründe zurück. Zum einen werde die Grippe immer noch in ihrer Gefährlichkeit unterschätzt. Zum anderen befürchteten viele, die Impfung könne die Grippe selbst auslösen. "Das ist definitiv nicht der Fall", stellt er klar. Die Impfung selbst werde in den allermeisten Fällen sehr gut vertragen.

Grippewelle – So schützen Sie sich vor einer Infektion FOTO: TK

Eine absolute Sicherheit bietet jedoch auch die Impfung nicht. Wer trotz Impfung Symptome einer Grippe bekommt, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen. Im Notfall verschreibt der Arzt Arzneimittel, die den Viren entgegenwirken.

Quelle: RP
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