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Schermbeck
Grüne kritisieren Einsparung von Busfahrt für Schüler

Schermbeck. Die Grünen im Schermbecker Rat sorgen sich um den Busverkehr für die Grundschüler. Mit Beginn des Schuljahres sei die Schulbusfahrt mittwochs um 12 Uhr eingestellt worden, wie die Schermbecker Grünen-Fraktionschefin Ulrike Trick nun mitteilte. Sie kritisiert, dass die Streichung einer Schulbusfahrt nicht im Schul- und Kulturausschuss beschlossen worden sei. Beschlossen worden seien dort lediglich die Fahrtrouten. "Seitens der Verwaltung gab es keinerlei Hinweise darauf, dass zugleich mit diesem Beschluss eine Rückfahrt wegfällt und Kinder eine Stunde auf den Bus warten müssen, der sie nach Hause bringt", kritisiert Ulrike Trick. Betroffen seien von dieser Streichung Erstklässler, also Kinder, für die die Umstellung auf die Schule schon erheblich ist.

Die Schermbecker Grünen haben bei der Verwaltung angefragt: Dort habe man wohl die Höhe der Einsparung nennen können (18.000 Euro), nicht aber die Zahl der betroffenen Kinder, sagte Ulrike Trick. Die Stadt gehe von nur einem Kind aus. " In diesem Schuljahr gibt es rund 90 Erstklässler an den beiden Schermbecker Grundschulen, ein Teil davon ist nicht schulbusberechtigt, ein Teil davon besucht die offene Ganztagsschule. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass es nur ein Kind gibt, das mittwochs um 12 Uhr mit dem Schulbus nach Hause fahren würde", sagt Trick. Ihre Fraktion hätte einer Streichung nicht zugestimmt.

Jessica Steigerwald, die Leiterin der Schermbecker Gemeinschaftsgrundschule, bestätigt: "Wir haben jetzt nur noch zwei Bus-Endzeiten. Mit ganz schönem Gepuzzle im Stundenplan, konnten wir viele Wartezeiten verhindern. Sieben Kinder müssen jetzt 45 Minuten auf den Bus warten, werden aber in dieser Zeit betreut."

(sep/jok)
 
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