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Schermbeck
Grünes Licht für den neuen Brandschutzplan

Schermbeck. 158 Seiten umfasst der neue Brandschutzbedarfsplan, der gestern im Haupt- und Finanzausschuss beraten wurde. Einstimmig reichte dieser ihn zur Genehmigung an den am 20. Dezember tagenden Schermbecker Gemeinderat weiter.

Diplom-Ingenieur Ralf Küsters (Kaarst) stellte die wichtigsten Daten vor, die bei der Erstellung zusammengetragen wurden. Die Datensammlung entstand in Zusammenarbeit mit der Verwaltung und der Feuerwehr. "In den westlichen Gebieten der Gemeinde haben wir nicht die idealen Bedingungen für die Erreichbarkeit", stellte Küsters fest. Die Auswertung von Einsätzen ergab sich, dass nur etwa bei der Hälfte die angestrebte Zeit von acht Minuten eingehalten werden konnte. Auch die Standorte der drei Löschzüge wurden untersucht. In Gahlen besteht eine enge, winklig angelegte Ein- und Ausfahrt. Es gibt keine Lagermöglichkeiten und es bestehen Unfallgefahren durch Höhenunterschiede. "Hier muss dringend etwas getan werden", empfahl Küsters. Bürgermeister Mike Rexforth teilte mit, dass man Anfang des neuen Jahres in den Planungsprozess für einen Bau einsteigen werde. In Schermbeck sei der Umbau teilweise erfolgt. "Ich bin begeistert, was Sie da gemacht haben", sagte Küsters zum Gerätehaus des Löschzugs Altschermbeck.

Eine Analyse des Fahrzeugbestandes ergab, dass in Gahlen ein HLF 20 (Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug) bis 2020 angeschafft werden sollte, insbesondere im Hinblick auf eine Jahre dauernde Erneuerung der Kanalbrücke. Für den Schermbecker Löschzug wurde eine größere Drehleiter empfohlen. Die Ersatzbeschaffung eines Gerätewagens Gefahrgut für den Altschermbecker Löschzug wurde erneut empfohlen.

"Wir haben uns immer für eine einzige Wache ausgesprochen", erinnerte Klaus Roth (BfB). Rainer Gardemann (CDU) erwiderte: "Wir haben viel Geld in den Ausbau der drei Standorte gesteckt." Deshalb stünden Überlegungen für einen gemeinsamen Standort nicht an.

(hs)
 
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