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Schermbeck
GT 40-Freunde trafen sich in Schermbeck

Schermbeck. Seit 1994 sind Dieter und Carla Böwing vom Autohaus Böwing mehrfach Gastgeber der Freunde des legendären Ford GT 40-Rennwagens gewesen. Unlängst gab es erneut an der Erler Straße ein Wiedersehen. Die weiteste Anreise hatten Walter und Marianne Stoll aus dem Südschwarzwald. Der GT 40 wurde ab 1964 von Ford in den USA als Rennwagen entwickelt und von so erfolgreichen Fahrern wie John Wyer, Phil Hill, Bruce Mc Laren und Jackie Ickx beim 24-Stunden-Rennen im französischen Le Mans an den Start gebracht. 1966 belegten die GT 40 gleich die ersten drei Plätze. Auch in den Jahren 1967 bis 1969 fuhr jeweils ein GT 40 als Sieger über die Ziellinie. Danach beherrschte Porsche die Rennszene.

Genau 20 Jahre nach der Entwicklung des GT 40 hat der Engländer Ken Attwell von einem Originalfahrzeug eine Negativform abgezogen. Der mit einem Gitterrohr-Rahmen-Chassis versehene Nachbau wurde unter anderem um Vorderachse und Lenkung des Taunus und um ein Hinterachsen-Radlager des Granada ergänzt. In den letzten Jahren haben die Besitzer der Nachbauten ihre Fahrzeuge mit zahlreichen Ergänzungen versehen. Vom Scheibenwischer bis zum Scheinwerfer wurde alles zusammengetragen, was auf Schrottplätzen oder im Zubehörmarkt erhältlich war. So zeigten die Fahrzeuge trotz gemeinsamen Ursprungs in den 80er Jahren ein recht unterschiedliches Outfit.

Zwei Ausfahrten standen auf dem Programm. Dieter Böwing zeigte den Gästen das Traktorenmuseum auf dem Pauenhof in Sonsbeck und anschließend das Thunderbike Roadhouse in Hamminkeln. Außerdem fuhren die GT 40-Fans zum Emmericher Yachthafen und durchs westliche Münsterland zurück nach Schermbeck.

(hs)
 
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