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Hamminkeln
Hamminkelns CDU diskutiert mit Bürgern über den Ortskern

Hamminkeln. Am 19. April geht es um die künftige Verkehrssituation in Hamminkeln. Doch im Kern dürfte vor allem über das Ausmaß und die Wirkung der Bebauung an der Raiffeisenstraße diskutiert werden. Der Ex-Dezernent des Kreises wird den Abend leiten.

Erst parteinterne Themen, dann geht es um Hamminkelns größtes Bauprojekt seit Jahren und den lange erwarteten Lückenschluss an der Raiffeisenstraße mitten im Ort: Nachdem die CDU Hamminkeln um 19 Uhr im Bürgerhaus Friedenshalle ihren Vorstand neugewählt und aktuelle Fraktionspolitik debattiert hat, öffnen sich um 20 Uhr die Türen, um im Anschluss an die Mitgliederversammlung etwa gegen 20 Uhr über die Verkehrsentwicklung im Ortskern mit den Bürgern zu debattieren. Hier geht es um die Bebauung mit zwei Geschäfts- und Wohnhäusern, die aktuelle Planung sowie die neue Verkehrssituation. Politischer Status ist, dass die CDU Kurs hält, um das Investoren-Projekt zu realisieren. Politisch steht der Ratsbeschluss nach erneuter Offenlage aus. Wie berichtet, liegen Protestunterschriften gegen Volumen und Höhe des Vorhabens im Rathaus. Zuletzt wurde die Zahl von 250 Unterschriften genannt. Demgegenüber fehlt aber ein Veränderungsantrag, der von den Investoren kommen müsste, um einen Kompromiss zu erzielen. Die Veranstaltung wird interessanterweise von Hans-Joachim Berg moderiert. Der ehemalige Technische Kreisdezernent hatte mitgeholfen, die seit Jahrzehnten widerstreitenden Interessen der Grundstückseigentümer im Ortskern in Einklang zu bringen und so den jetzigen Stand erst möglich gemacht. Er hat schon bei der CDU-Informationsveranstaltung am 19. August 2015 (Hamminkeln 2020) die Diskussion geleitet.

Die Lage ist nach Einschätzung der CDU weiterhin sensibel. Dabei dürfte es auch um die handelnden Personen gehen. Doch Ortsverbandsvorsitzender Wilhelm Kloppert lässt schon anklingen, dass man die erzielten Fortschritte nicht riskieren wolle. Laut Einladung wird aber auf die Verkehrssituation geschaut. "Durch die positive Entwicklung unseres Ortsteils ist es an der Zeit, den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen. Der letzte Verkehrsentwicklungsplan datiert aus dem Jahr 1990 und ist somit bereits 26 Jahre alt! Durch das von der CDU seit Jahren geforderte und im letzten Jahr dann endlich beschlossene Einzelhandelskonzept, die positive Entwicklung in der Raiffeisenstraße und die neuen Prognosen im ,Standortkonzept Wohnbauentwicklung' ist eine breit angelegte Diskussion überfällig", sagt er. Die CDU wolle ganzheitlich debattieren, denn mit isolierten Einzelbetrachtungen komme man nicht weiter. Kloppert: "Vielmehr müssen alle Aspekte und Anforderungen neu definiert werden. Die sich ergebenden Ziele sind in ein neu zu erstellendes Verkehrskonzept einzuarbeiten." Er ruft zu zahlreicher Teilnahme auf.

(thh)
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