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Wesel
Heimatverein packt die nächsten Projekte an

Gerd Hakvoort hatte mal wieder allen Grund, zufrieden in die Runde zu blicken. Welchen Punkt der Tagesordnung der Vorsitzende des Heimat- und Bürgervereins Bislich auch immer anschnitt, es waren durchweg positive Nachrichten, die die Besucher der Hauptversammlung zu hören bekamen. Ob es nun um das Bislichbad, das Strandbad, die Fähre oder die Konzertreihe Pro Musica ging, die Bislicher dürfen mit Stolz zurück und mit Vorfreude nach vorne blicken.

Hakvoort erinnerte zunächst noch einmal an das erfolgreiche Bürgerbegehren zur Erhaltung des Bislichbads, ehe Geschäftsführer Michael Beermann den aktuellen Stand der Mitgliederzahlen für das Strandbad nannte. Aktuell sind es 387, damit hat der Verein die angestrebten 400 Vereinszugehörige schon nach einem Jahr fast erreicht. Zwar wird es in naher Zukunft keine Lösung für Feriengäste geben, weil ansonsten das komplette Modell, das Strandbad über einen Jahresbeitrag ausschließlich für Mitglieder zuzulassen, überdacht werden müsste. Dafür wird es aber bald ein Beachvolleyball am Strand geben.

Eine tolle Saison 2015 hat auch die Personenfähre Keer tröch II hinter sich, die einen ordentlichen Überschuss erwirtschaftete, wie Kassiererin Hanni Wissing mitteilte. Sie gibt nach 25 Jahren das Amt an Philipp Feine weiter. Das nächste Highlight in Sachen Fähre gibt's schon am 18. und 19. Juni. Dann wird das 25-jährige Bestehen des touristischen Magnets im Deichdorf gefeiert.

Die Konzertreihe Pro Musica muss mit diesem Jubiläum noch ein Jahr warten. 2017 ist es so weit. Bis dahin, da sind die Bislicher ebenfalls zuversichtlich, wird sich am Erfolg der beliebten Konzerte in der Bislicher Kirche nichts ändern.

Bislich wäre aber nicht Bislich, wenn es nicht schon neue Projekte und Ideen im Visier hätte. So rief Hakvoort die Bislicher Bürger dazu auf, Anregungen zu sammeln, wie sich das Erscheinungsbild des Museums noch weiter verbessern könnte. Die gleiche Marschroute wollen die Bislicher auch einschlagen, wenn es um die zukünftige Nutzung des jetzigen Sportplatzes geht, sobald die neue Anlage Realität geworden ist.

(me)
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