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Schermbeck
Heringsstipp in allen Varianten beim ökumenischen Fastenessen

Schermbeck. "Wenn schon Ehrenamtliche so etwas Tolles herrichten, dann sollte man das auch unterstützen", begründete Maria Köching am Sonntag ihren Besuch in der Aula des Marienheims, wo zum 24. Mal ein ökumenisches Fastenessen veranstaltet wurde. So voll war es wohl noch nie zuvor. "Wir hatten 90 Sitzplätze vorbereitet", berichtete Martin Baumeister vom Organisationsteam. Doch die Plätze reichten nicht aus, so dass selbst die beiden Klavierstühle zweckentfremdet werden mussten.

Zu den Stammgästen zählt die Brünerin Inge Hübers-Buchmann, die sich an diesem Tag immer mit ihrer Zwillingsschwester Lucie Thomczik trifft. "Im vergangenen Jahr hat es uns so gut hier gefallen, dass wir unbedingt wieder dabei sein wollten", lobte die Dorstenerin Iris Veelmann die gesellige Atmosphäre. Hanni Iwanowsky, die zu Hause in der Regel alleine isst, schmeckte das Essen in der großen Runde besonders gut. "So was macht man sich zu Hause nur selten", schwärmte sie von dem Angebot. Es wartete ein Büfett mit Variationen von Heringsstipp. Die Gemeindemitglieder waren gebeten worden, Kräuterquark oder Heringsstipp zu spenden. Mit roter Beete, Walnüssen, Gurken, Äpfeln und Eiern gab es viel Auswahl. Als Dessert wurde Pfirsich-Püree mit Quark serviert.

Das Fastenessen wurde von Mitgliedern des Pfarrgemeinderates der Ludgerus-Gemeinde im Jahre 1994 ins Leben gerufen. Auch als sich die Zusammensetzung des Pfarrgemeinderates änderte, blieb das Treffen an einem Sonntag in der Fastenzeit erhalten. Bis 2010 fand das Fastenessen regelmäßig im Marienheim statt. Seit 2011 erfolgt ein Wechsel zwischen Marienheim und dem Jugendheim der Georgsgemeinde.

Der Erlös des Essens kommt den beiden Hilfswerken Misereor (katholisch) und Brot für die Welt (evangelisch) zugute.

(hs)
 
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