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Wesel
Hölzerne Straßenschilder in Krudenburg restauriert

Wesel. Der "Zahn der Zeit" hatte den hölzernen Straßenschildern in Krudenburg mächtig zugesetzt. Da musste dringend eine Restaurierung erfolgen. Diese wurde während der Dorfversammlung im März beschlossen.

Über den Drevenacker Arnd Cappell-Höpken, der dem Aufsichtsrat der Volksbank Rhein-Lippe angehört, wurden daraufhin Kontakte zum Regionalausschuss der Bank geknüpft, der einen Fonds zur Förderung bestimmter regionaler Projekte unterhält. Aus diesem gab es einen Zuschuss für die Restaurierung von 13 Straßenschildern, die von der Duisburger Lackiererei Kükelhaus vorgenommen wurde. An den Kosten in Höhe von 595 Euro beteiligte sich auch die Dorfgemeinschaft Krudenburg.

Wenn die Besucher des Krudenburger Weihnachtsmarktes am 26. November einen Bummel durch den Ort machen, kommen sie an den restaurierten Eichenholzschildern vorbei, die auf den Rosenweg und auf die Feldmark ebenso hinweisen wie auf den den Dorfweg, den Brückenweg, den Lippeweg und den Krudenburger Weg.

Die Gemeinde Hünxe profitiert von dem Engagement der Dorfgemeinschaft. Eigentlich müsste die Gemeinde für eine Beschilderung sorgen. Doch die üblichen schwarz-weißen Blechschilder will man in Krudenburg nicht akzeptieren. "Die passen einfach nicht zu unserem 653 Jahre alten Ort", stellt Schützenpräsident Alfred Schüring fest und verweist auf die an vielen Stellen im Ortsbild verdichtete Historie zwischen Dorfbrunnen in Lippenähe und dem ehemaligen Hafen der Gemeinde. Genauso wie der Chef der Schützen sehen das auch die Frauen der Dorfgemeinschaft Krudenburg, die sich seit Ende der 70er-Jahre engagiert und zugleich liebevoll darum kümmern, das typisch historische Flair des Lippedorfes zu bewahren.

(hs)
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