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Wesel
Hovest (SPD) fordert stabile Kreisumlage

Wesel. Dass Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und Kämmerer Paul-Georg Fritz einen Haushaltsplanentwurf für 2017 vorgelegt haben, der ohne Erhöhung der Steuern auskommt (RP berichtete), findet den uneingeschränkten Beifall von SPD-Fraktionschef Ludger Hovest. Gleichwohl hebt er mahnend den Zeigefinger. "Ich möchte vor den Haushaltsberatungen davor warnen, dass nicht am Ende das Füllhorn ausgeschüttet wird", so Hovest. Seine Partei werde Haushaltsdisziplin an den Tag legen. Zumal viele kostenintensive Aufgaben (Umbau von Schulen, Neubau von Straßen, Wohnungsbauprojekte, etc.) vor der Tür stünden. "Vor allem für den Bau eines neuen Bades, wo es auch stehen wird, sollte man etwas auf die hohe Kante legen."

Haushaltsdisziplin verlangt Hovest auch vom Kreis, damit die Kreisumlage wirklich stabil bleibt. Andernfalls, so der Chef-Genosse, hätte dies verheerende Auswirkungen, wenn das "gute Weseler Ergebnis durch eine erhöhte Kreisumlage ad absurdum geführt würde".

(kwn)
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