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Hamminkeln
HSV-Clubheim wächst weiter

Hamminkeln. Das neue Clubhaus des Hamminkelner SV nimmt Konturen an. Am Samstag haben 15 fleißige Helfer aus dem Altherrenteam zusammen mit dem Vorsitzenden Gottfried Bückmann den Dachstuhl fertiggestellt. Von Thomas Petrikowski

Beim Hamminkelner SV bewegt sich was. Das zarte Pflänzchen, das aus der Idee, eine neue Clubanlage mit viel Eigenleistung zu errichten, entstanden ist, hat sich prächtig entwickelt. Am Wochenende haben sich wieder 15 Helfer um den Vorsitzenden Gottfried Bückmann am Rohbau des neuen Clubheims am Mühlenrott versammelt und den Dachstuhl für das Erdgeschoss fertig gezimmert. In den Tagen zuvor mussten zunächst 300 Quadratmeter Schalbretter und die Dachbalken gestrichen werden. "Das war schon anstrengend", sagte Bückmann. Die Feldschlösschen Brauerei stellte dem Verein genug Platz in ihren Hallen zur Verfügung.

Bückmann stolz auf Engagement

Am Samstag gingen die Helfer dann auf der Baustelle am Mühlenrott engagiert zur Sache. Unter der Leitung von Zimmermann Michael Risse und Polier Thorsten Schulze wurden die Querbalken verlegt und befestigt. Im Obergeschoss entsteht neben einem Geschäftsraum eventuell auch noch eine Wohnung für den Platzwart.

Bereits um 7.30 Uhr versammelt sich die Altherren-Truppe des Hamminkelner SV, um kräftig in die Hände zu spucken und das Projekt voranzutreiben. Die Stimmung ist locker. Alle ziehen an einem Strang. Auch ein Verdienst von Gottfried Bückmann, der seit zwei Jahren seine komplette Freizeit in die Realisierung des Mammutprojekts steckt und die HSV-Mitglieder zu Höchstleistungen animiert. Beim Blick auf die neue Anlage mit zwei Rasenplätzen und einem Kunstrasengeläuf gerät der 65-jährige HSV-Vorsitzende ins Schwärmen. "Ich bin stolz darauf, dass die Mitglieder bisher so mitgezogen haben", freut sich Bückmann. Insgesamt 340 Meter Ballfangzäune wurden ebenso wie das Stankett am Spielfeldrand bereits installiert. In der kommenden Woche werden Zäune und ein Carport gesetzt. Zudem sollen die Garagen verklinkert werden. Trotz des enormen Fortschritts wäre Bückmann gerne schon etwas weiter. "Aber durch den kalten Winter sind wir in Verzug geraten", bedauert er.

Acht Stunden hart gearbeitet

Nach acht Stunden harter Maloche beendeten die Helfer verdientermaßen um 15.30 Uhr ihre Arbeit. In den künftigen Räumlichkeiten der Sportschützen "St. Admiral von Lans" ließen die Herren den arbeitsreichen Tag in geselliger Runde mit dem einen oder anderen Bier ausklingen.

Quelle: RP
 
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