| 00.00 Uhr

Schermbeck
Interesse an schnellem Netz ist groß

Schermbeck: Interesse an schnellem Netz ist groß
Jan Steilen (l.) informierte am Dienstag in der Gaststätte Pannebäcker über Möglichkeiten des schnellen Internets in Teilbereichen des Schermbecker Ortsteils Damm. FOTO: Scheffler /Archivfoto: Berns
Schermbeck. Ergebnis der Infoveranstaltung: Für Dammer, Dämmerwalder und Weselerwalder gibt es Hoffnung. Von Helmut Scheffler

Während der Schermbecker Ortskern derzeit mit der Glasversorgung zukunftsfähig gemacht wird und der Ortsteil Bricht mit hoher Wahrscheinlichkeit in Teilbereichen in naher Zukunft eine ähnliche Glasfaserversorgung bis ins Haus erhält, plagen sich Dammer, Dämmerwalder und Weselerwalder Bürger tagtäglich mit einer fast unerträglichen Internet-Misere herum. Mit Lösungen für Teilbereiche des Ortsteils Damm befasste sich jetzt in der Dammer Gaststätte Pannebäcker eine Informationsveranstaltung, zu der der Turmverein Damm eingeladen hatte. Der Verein war schon vor ein paar Monaten an RWE Fibernet herangetreten, um vor Ort verstärkt über Möglichkeiten eines schnellen Internets zu informieren. Über Hans-Jürgen Katemann, den Projektleiter des Glasfaserausbaus, gelang eine erste Information beim letzten Turmfest. Erste Vertragsabschlüsse kamen zustande. Auf der Basis der registrierten Zufriedenheit dieser Neukunden organisierte der Turmverein die jetzige Informationsveranstaltung in der proppenvollen Gaststätte.

Informationen gab es von Ulf Altner, Projektleiter der "innogy TelNet GmbH" (früher RWE Fibernet) für die Region Hünxe, Wesel, Schermbeck und Rees und Jan Steiler, Inhaber der Partnerfirma "Coach us".

Seit 2012 verläuft durch den Süden Damms eine Glasfaserleitung. Dieser Glasfaserstrang reicht auch bis zu einem Multifunktionsgehäuse an der Bundesstraße 58 nahe der ehemaligen Molkerei. In den beiden optisch zugehörigen Seitenkästen beginnt das Kupferkabel der Telekom, das die zu elektrischen Signalen umgewandelten Lichtsignale in die Dammer Haushalte schickt. Am Dienstag wurde deutlich, dass bei Haushalten bis zu einer Entfernung von zwei Kilometern von diesen Kästen eine Überprüfung der Internet-Qualität sinnvoll ist. Für die Siedlungsverdichtungen im Dammerfeld und entlang der Rittstege und der Straße Zum Elsenberg kann man davon ausgehen, dass mehr als 50 Prozent der beantragten Download- und Upload-Geschwindigkeiten erzielt werden. Das würde ein Vielfaches von dem ausmachen, was man über die Telekom-Leitung derzeit aus dem 5,5 Kilometer entfernten Schermbeck per Kupferleitung erhält.

Für die Bewohner des Malbergs und des Wachtenbrinks löst das die bestehenden Internetprobleme nicht. Im Einzelfall kann jeder Haushalt kostenlos von innogy feststellen lassen, wie gut die Internetversorgung vom Kasten an der B 58 für seine Wohnung ist.

Die häufigsten Fragen zu Paketen, Flatrates und Preisen wurden am Dienstag in der Versammlung geklärt. Der W-Lan-Router wird während der Vertragslaufzeit kostenlos zur Verfügung gestellt. Bauliche Maßnahmen aller Art entfallen in den Häusern und Wohnungen, die bereits über eine Internet-Versorgung verfügen. Den Wechsel vom bisherigen Internet-Anbieter übernimmt innogy TelNet. Die Laufzeit bestehender Verträge bleibt bestehen. Sobald die bisherigen Vertragspartner dem Wechsel zustimmen, schaltet innogy die Leitung nach einer entsprechenden Mitteilung und der Lieferung des kostenlosen Routers die Leitung frei. Die Installation des Routers soll auch für Laien möglich sein, weil er bereits vorprogrammiert ist.

Info Für Informationen, Fragen zur Internetversorgung vom Kasten zur Wohnung und für den Abschluss von Verträgen ist Ulf Altner Ansprechpartner, 0172 9999882.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Schermbeck: Interesse an schnellem Netz ist groß


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.