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Kreis Wesel
Jugendliche aus elf Ländern bekämpfen Traubenkirsche

Kreis Wesel. Bis zum 20. August findet auch in diesem Jahr wieder ein internationales Workcamp zum Life-plus-Projekt "Bodensaure Eichenwälder mit Mooren und Heiden" im Kreis Wesel statt. Daran nehmen 18 Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren aus elf Ländern teil (Spanien, Deutschland, Italien, Frankreich, Türkei, Ukraine, Griechenland, Russland, Serbien, Tschechien und Taiwan).

Aufgabe der jugendlichen Teilnehmer ist es, die Eichenwald-Bestände von jungen Trieben der sich ausbreitenden und aus Nordamerika stammenden Gehölzart "Späte Traubenkirsche" zu befreien. Dazu reißen sie die jungen Sprösslinge entweder mir ihren Wurzeln aus oder schälen die Rinde des Stammes ringförmig ab. Das macht den Baum anfällig für Schädlinge, so dass er von allein abstirbt. Neben der Bekämpfung der Traubenkirsche sollen die Jugendlichen auch Heideflächen, Magerrasen und Moore pflegen. Begleitet wird das Projekt von Klaus Kretschmer (Biologische Station im Kreis Wesel).

Das Workcamp ist Teil des Projektes "Bodensaure Eichenwälder mit Mooren und Heiden", das überwiegend von der EU und vom Land NRW finanziert wird. Das Projekt endet 2018. Projektpartner sind das regionale Forstamt Niederrhein, der Regionalverband Ruhr-Ruhr Grün und die NRW-Stiftung. Unterstützt und co-finanziert wird das Projekt vom Bundesumweltministerium, der Bezirksregierung, den Stadtwerken Wesel, dem Umweltministerium NRW und dem Kreis Wesel.

Quelle: RP
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