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Kreis Wesel
Jugendwehren trotzen Gewitter im Kreiszeltlager

Kreis Wesel. 226 Kinder und Jugendliche absolvieren im Weseler Auestadion ein volles Programm und kämpfen um Pokale. Von Larissa Borgmann

Die erste Nacht im Zeltlager der Jugendfeuerwehren war alles andere als angenehm. Gewitter mit Wolkenbruch kann man beim Zelten nun wahrlich nicht gut gebrauchen. Zum Glück haben die 40 Zelte im Weseler Auestadion den widrigen Bedingungen in der Nacht zu gestern standgehalten. Alle 226 Kinder und Jugendlichen sowie ihre 100 Betreuer konnten trocken schlafen. Zum 39. Mal findet das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren statt. Alle 13 Kommunen des Kreises Wesel beteiligen sich. Im vergangenen Jahr übernachteten die Zehn- bis 17-Jährigen in Schermbeck, 2016 werden die Zelte in Kamp-Lintfort aufgeschlagen.

"Die Anzahl der teilnehmenden Kinder ist seit Jahren sehr stabil", freut sich Jörg Deppermann, stellvertretender Stadtjugendwart der Feuerwehr in Wesel. Immerhin weiß die Jugendfeuerwehr mit interessantem und spaßigem Programm zu locken. Bei einem Kennenlernspiel arbeiteten die Kinder aus den einzelnen Kommunen gestern Morgen bewusst zusammen, bevor es zum Rheinbad ging. Abends wurde gegrillt. Heute Morgen werden die Lagerspiele ausgetragen. In Form einer Olympiade mit 15 Stationen, die von Geschicklichkeitsaufgaben bis hin zu Wasserspielen alles abdecken, wetteifern die Teams gegeneinander um den Wanderpokal. Titelverteidiger ist Neukirchen-Vluyn.

Wer am Vormittag erfolglos ist, bekommt am Abend eine weitere Chance, sich zu beweisen. Im Rennen um den alljährlichen Sparkassen-Cup werden die ersten drei Plätze mit Preisen belohnt. Die Sieger werden morgen nach dem Frühstück geehrt.

Die Verpflegung wird in diesem Jahr von dem Deutschen Roten Kreuz in Wesel gestellt. Von den Stadtwerken wurde ein Trinkwasserautomat zur Verfügung gestellt, an dem die Kinder sich selbst bedienen können. "Bei dem heißen Wetter ist es besonders wichtig, dass die Kinder genug trinken", betont Deppermann.

Zur Abkühlung stehen zudem große Planschbecken bereit. Dort vertrieben sich gestern zum Beispiel Tom Görkes (14) aus Lankern und Tom Kicza (12) aus Mehrhoog die Zeit. Beide sind zum zweiten Mal dabei. Kicza gefällt "besonders die Kameradschaft unter den Leuten." Und Görkes sagt begeistert: "Mir gefällt hier einfach alles." Ihre Kameradin Zoe Heimel (14) aus Brünen macht zum dritten Mal beim Zeltlager mit und ist sicher, dass es nicht das letzte Mal ist. "Auf jeden Fall komme ich nächstes Jahr wieder."

Quelle: RP
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