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Wesel
Kamingespräche im Tannenhäuschen für den guten Zweck

Wesel. Zum Auftakt der Kamingespräche im Waldhotel Tannenhäuschen stellte sich Bürgermeisterin Ulrike Westkamp den Fragen von Journalistin Gabi Kowalczik. "Ich liebe die Regelmäßigkeit", verriet die 56 Jahre alte Stadtspitze, deshalb starte sie ihren Arbeitstag am liebsten mit einer Besprechung um 8.15 Uhr, bevor sie auf Termine geht, Veranstaltungen besucht, Reden hält, an Sitzungen teilnimmt. In ihrer Freizeit gehe sie gern mit ihrem Mann in der Aue spazieren, lese Romane, Krimis und lerne seit der Uni-Zeit Spanisch. Um die Frage, was bei Westkamps auf den Tisch komme, mogelte sie sich herum: "Ich muss zugeben, dass ich nicht oft koche", obwohl sie es im Hauswirtschaftsunterricht gelernt habe, ebenso Handarbeit. Sollte sich ein Knopf lösen, könnte sie ihn befestigen.

Als zweiter Gesprächspartner nahm City-Manager Thomas Brocker Platz. Trotz Abstecher in Städte wie Dortmund, Ratingen und nun Wesel bezeichnet er sich als "Ur-Krefelder", lebt bis heute in seiner Heimatstadt. "Linksrheinisch ist schon anders", als Krefelder fühle man sich "eher wie ein Kölner als ein Klever" - sprich eher als Rheinländer, denn als Niederrheiner: "Wir sehen alles etwas lockerer."

Den Abschluss bildete Ingelore Hetzel, Senior-Chefin des Hotels. Mit 19 kam die heute 85-Jährige ins damals kleine Ausflugslokal, 1958 wechselte sie in die Küche, wo sie Exotisches zubereitete. Ab 1970 gab es einen Küchenchef - Hetzel konnte sich auf die Leitung des Hotels konzentrieren.

Gespendet wurden zum Auftakt der Kamingespräche 355 Euro für die Weseler Tafel.

(meko)
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