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Wesel
Kampfansage an Schmierer und Rad-Rowdys

Wesel: Kampfansage an Schmierer und Rad-Rowdys
Die Fußgängerzone gehört Fußgängern, findet Ludger Hovest (SPD). FOTO: Malz, Ekkehart (ema)
Wesel. Gleich mit einer ganzen Liste von Ärgernissen meldete sich gestern Ludger Hovest, Vorsitzender der SPD-Fraktion, und teilte mit, dass er umgehendes Handeln des Ordnungsamtes erwarte.

So hat er den Dezernenten Klaus Schütz bereits gebeten, sich wegen rassistischer Schmierereien am Bahnübergang Holzweg mit der Bundespolizei in Verbindung zu setzen. "So etwas kann nicht geduldet werden", sagte Hovest, um umgehend auch die eigenen Einrichtungen in die Pflicht zu nehmen, für ein ordentliches Stadtbild zu sorgen.

Die Stadt und ihre Töchter, so Hovest, hätten auch in Sachen Plakatierung Vorbildcharakter. Im Detail ärgert er sich über Veranstaltungsplakate der Städtischen Bäder GmbH. Diese dürfe natürlich Plakate aufhängen, solle dies aber befristet und an bestimmten Standorten tun, "anstatt die ganze Stadt zu verhunzen". Vorbildlich verhielten sich Schützenvereine mit Werbung für ihre Feste in den Ortsteilen. Das Ordnungsamt soll sich um ein Konzept kümmern und wildem Plakatieren zudem an den Stellen Einhalt gebieten, wo freies Gestänge geradezu dazu einlade. Hovest bittet den ASG, Pfähle abzuräumen. Zum Beispiel an der Ecke Schepersweg/Brüner Landstraße. Für Firmen ließen sich mit der Wirtschaftsförderung angemessene Lösungen finden.

Gar keinen Spaß versteht Hovest mehr in Sachen Radeln in der Fußgängerzone. Dort sei er mit Bürgermeisterin Ulrike Westkamp Donnerstag unterwegs gewesen und "dreimal von Halbstarken angepöbelt worde", nachdem er sie auf ihr verbotenes Tun aufmerksam gemacht hatte. Hovest verlangt "eisenhartes Durchgreifen". Man könne nicht 15 Euro vom Falschparker nehmen und in der Fußgängerzone wegschauen. Polizei und Stadtwacht sollen sich in zivil postieren und sofort abkassieren.

(fws)
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