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Hamminkeln
Kandidatin hat ein 100-Tage-Programm

Hamminkeln: Kandidatin hat ein 100-Tage-Programm
Roswitha Bannert-Schlabes stellte gestern ihr Programm für die nächsten Wochen vor. FOTO: Joosten
Hamminkeln. Bürgermeisterkandidatin Roswitha Bannert-Schlabes (CDU) wirbt mit "Kompetenz und Herz" um Stimmen bei der Bürgermeisterwahl. Gestern legte sie ihre Arbeitsschwerpunkte und die Erkenntnisse der Bürgersprechstunden vor. Von Thomas Hesse

"Kompetenz und Herz"- dieser Slogan steht auf ihren Wahlplakaten und auf ihrer neuen Wahlbroschüre. Die herzliche, kommunikative Ausstrahlung von CDU-Bürgermeisterkandidatin Roswitha Bannert-Schlabes ist unbestritten. Gestern setzte sie zudem inhaltliche Akzente, damit der Wähler weiß, woran er ist. Sie hat auch schon ihre Kernpunkte für die ersten 100 Amtstage im Blick, die beim Wahlerfolg mit der konstituierenden Ratssitzung am 21. September beginnen würden.

Das Thema Flüchtlinge steht an erster Stelle der aktuellen Herausforderungen, als "Chefinnensache" wird sie deshalb einen Arbeitsstab im Rathaus leiten. Der muss wohl schnell reagieren, die langfristige Linie mit dem Bau neuer Unterkünfte ist eingestielt.

Thema Nummer zwei: Die lange im Gespräch befindliche und nun beschlossene Einführung der Ehrenamtskarte will Roswitha Bannert-Schlabes schnell in Hamminkeln umsetzen.

Drittens: Die Stärken der sieben Dörfer sollen durch die Gründung einer Stadtmarketing-Gesellschaft herausgestellt werden. "In Zusammenarbeit mit unseren Werbegemeinschaften. Ich sehe viel Potenzial", sagt die Kandidatin.

Als vierten inhaltlichen Schwerpunkt nennt sie die Infrastruktur und insbesondere den Bedarf für erneuerte Wirtschaftswege. Bannert-Schlabes: "Das Konzept für die schnellstmögliche Ertüchtigung will ich vordringlich umsetzen. Dazu gehören auch die Brücken."

In ihrem "Arbeitsprogramm" verzeichnet Bannert-Schlabes in Hamminkeln viel diskutierte Fragen. Die Option Stadtwerke-Gründung will sie ziehen, die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen - Stichwort: Einkaufsgemeinschaft - umsetzen und Gewerbegebiete, etwa an der Autobahn, ermöglichen. Wirtschaftsförderung und gute Bildung (Fachkräfte) sieht sie ganzheitlich, enge Zusammenarbeit von Betrieben und Schulen gehören zum Konzept.

Der Hamminkelner Stadtverwaltung bescheinigt Roswitha Bannert-Schlabes gute Arbeit, will aber den Bürgerservice ausbauen. Um den städtischen Eigenbetrieb zu entlasten, möchte sie private Patenschaften für Grünflächen anregen. Behutsame Weiterentwicklung der Dörfer, Unterstützung dörflicher Initiativen und ein Tourismuskonzept stehen ebenso auf dem Programm wie die Bewahrung der Landschaft und kein Fracking. Das Thema "Stärkung der Familien" passt zum CDU-Profil und heißt speziell: auf mehr Bedarf für U3-Betreuung reagieren und die Gesamtschule an zwei "funktionierenden Standorten". Dazu kommen Einzelideen aus den CDU-Sprechstunden in den Dörfern.

Quelle: RP
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