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Hamminkeln
"Keine Vorfestlegung bei Kreuzschule"

Hamminkeln. Der Bürgermeister kritisiert Kritiker und bekennt sich zum Schulstandort. Von Thomas Hesse

749 Unterschriften lang ist die Protestliste, die eine Gruppe Mehrhooger Bürger im Rathaus gegen einen möglichen Abriss der Kreuzschule vorgelegt hat (RP berichtete). Bürgermeister Bernd Romanski, der bei der Übergabe nicht anwesend war, bewertete gestern die Situation. "Es gibt keine Vorfestlegung, ob eine Sanierung oder ein Neubau oder ein Teilneubau erfolgt. Einen Gutachter einzuschalten ist ein Mittel dazu, das Thema zu versachlichen", sagte der Verwaltungschef. Der Standort der Grundschule sei am bisherigen Ort im Bereich Kreuzschule, Bonhoefferschule (heute Offener Ganztag) und Turnhalle zu sehen. Die Idee, jenseits der Bahnlinie neu zu bauen, sei von Johannes Flaswinkel (Grüne) ins Gespräch gebracht worden, nicht von der Stadt.

Es gelte das, was Kämmerer Robert Graaf bei der Abgabe der Unterschiftenliste gesagt habe: "Am Ende entscheidet die Politik." Romanski fordert, "die Unterstellungen mit wilden Thesen" zu beenden. Dass er Tennis mit einem Mehrhooger Bauunternehmer spiele, dürfe nicht in Verbindung mit dem Schulentscheid gebracht werden. Auch seine Aussage, bei Sanierungen wisse man erst mit der Schlussrechnung, wie teuer es werde, gelte weiter. "Das ist Erfahrung." Dabei verweist er auf seine Tätigkeit in der Baubranche seit 1977.

"Permanente Unterstellungen sind unsäglich, und auch in der Sache nicht gerecht. Ich unterstelle Ferdi Theilmeier, der die Unterschriften mit vorgelegt hat, auch nicht, dass er nur in seinem Garten nachmittags Ruhe haben will." Romanski meinte, es wäre hilfreich gewesen, wenn sich die Kritiker den Entscheidungsprozess im Bauausschuss angesehen hätten.

Quelle: RP
 
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