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Wesel
Kieswerk-Brand: Gutachter suchen nach der Ursache

Kieswerk in Wesel brennt in 30 Metern Höhe
Kieswerk in Wesel brennt in 30 Metern Höhe FOTO: dpa, mg htf
Wesel. Nachdem sich die Verantwortlichen der Kiesfirma Holemans von dem Schock des Großbrandes in Bislich am Mittwochmorgen erholt haben, geht es nun daran, die genauen Ursachen des Feuers zu ergründen und zu überlegen, wie es mit der Kiesproduktion in Wesel weitergehen könnte.

Gestern jedenfalls erwartete der Technische Leiter der Holemans Gruppe, Thomas Derksen, Sachverständige und Gutachter. Die Brandermittler der Polizei untersuchten die genauen Ursachen für den Großbrand, der im Zuge von Wartungs- und Schweißarbeiten entstanden war. Experten der Versicherung haben den Schaden begutachtet. Eine wesentliche Frage, die in den nächsten Tagen geklärt werden muss, ist die nach der Standfestigkeit der gut 30 Meter hohen Aufbereitungsanlage. Wie viel Zeit die Gutachter für ihre Untersuchungen benötigen, ist noch nicht abzusehen. Noch unklar ist auch die Antwort auf die Frage, wo nun der geförderte Kies aufbereitet werden kann. Die 15 Mitarbeiter des abgebrannten Werkes werden in anderen Holemans-Werken eingesetzt.

(kwn)
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