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Niederrhein
Kindertagesstätten streben evangelisches Gütesiegel an

Niederrhein. Siebzehn evangelischen Kirchengemeinden aus den Kirchenkreisen Kleve und Wesel sowie das Evangelische Kinderheim Wesel beginnen mit ihren Kindertagesstätten den Zertifizierungsprozess für ein evangelisches Gütesiegel. Verliehen wird es von der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder (Beta).

Zur Auftaktveranstaltung im Weseler Lutherhaus kamen 180 Pädagogen sowie Vertreter der Träger. Pfarrerin Rahel Schaller, Synodalbeauftragte für Kindertagesstätten im Evangelischen Kirchenkreis Kleve, stimmte mit einer Andacht zum Thema "das Wesentliche erkennen" auf den Abend und den gemeinsamen Weg zur Zertifizierung ein.

Sabine Prott, Referentin im Diakonischen Werk Rheinland/ Westfalen/Lippe, informierte über den Qualitätsmanagementprozess. Dieser dauert maximal drei Jahre, in denen Träger und Einrichtungen Führungsprozesse wie Personalgewinnung, Stellenbeschreibung sowie Kernprozesse wie Konzeption, Elternarbeit und Bildungsangebote bearbeiten müssen. Ziel ist zudem, ein Qualitätshandbuch zu entwickeln.

Das Besondere des Gütesiegels ist die religiöse Bildung als einer der Qualitätsstandards. Nach Bearbeitung dieser Prozesse werden Auditoren die Arbeit beurteilen und die Verleihung des Siegels an den Rheinischen Landesverband empfehlen. Die Koordination des Prozesses übernimmt Heike Kohlhase, Fachberaterin der evangelischen Kindertagesstätten in den Kirchenkreisen. Eltern und Kinder werden punktuell eingebunden. Regionalgruppen zu bestimmten Themen sowie regelmäßige Treffen der Qualitätsbeauftragten sollen während des Prozesses den Kindertagesstätten helfen.

Quelle: RP
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