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Wesel
Kombibad mit Sauna am Rhein und Wohnen am Heubergpark

Wesel. CDU sieht nach Klausur den Weseler Haushalt auf einem guten Kurs und bringt Ideen ein. Neu: Schlaglochmelder auf cdu-wesel.de Von Fritz Schubert

Damit der Betrieb ASG Straßenschäden schnell und vollständig erfassen kann, setzt die CDU auf Mithilfe der Bürger. Unter www.cdu-wesel.de ging gestern Abend ein Schlaglochmelder in Betrieb. Dies meldete Fraktionsvorsitzender Jürgen Linz mit Birgit Nuyken und Reinhold Brands am Rande der Ergebnispräsentation zur Haushaltsklausur. Wie unlängst die SPD so sieht auch die CDU den Weseler Etat auf einem guten Kurs. Steuern müssten nicht erhöht werden und auch ein Füllen der Ausgleichsrücklage sei bald wieder möglich.

Bei den großen Themen bleibt die CDU sich treu: Das neue Kombibad gehöre an den Rhein. Mit neuer Saunalandschaft. Um klare Verhältnisse zu schaffen und steuerliche Vorteile zu erzielen, soll im Eigentum der Bäder GmbH gebaut werden. Weil das marode Heubergbad zur Eile drängt, soll der Ersatz mit grober Planung und Kostenschätzung flott auf den Weg kommen. Für den Heubergpark unterstützt die CDU den Bauverein, nach dem Badabriss dort höherwertiges Wohnen zu ermöglichen.

Konkret für 2017 hat die CDU die Einführung einer Wettbürosteuer und ein Vergnügungsstättenkonzept im Sinn, um Ansiedlungen steuern zu können. Etwas mehr Geld als vorgesehen soll in die Optimierung von Ampelschaltungen fließen. Mehr Videoüberwachung soll unter anderem den Bahnhof sicherer machen, die Beleuchtung in der Stadt generell geprüft und verbessert werden. Die CDU begrüßt, dass für Instandsetzungen an Grundschulen mehr als 500.000 Euro bereitstehen. Erwartet wird eine neue Entwicklungsplanung für die Schulen wie für den Sport. Letztere soll sich am Bedarf orientieren.

Gelobt wird die städtische Wirtschaftsförderung, die sich "deutlich nicht als Behörde im Umgang mit Unternehmen darstellt". Für den Gebäudeservice schlägt die CDU eine weitere Ingenieurstelle vor. 20.500 Euro Einsparung durch Auflösung der WWW/Piraten sollen dem Kulturetat zugutekommen.

Auf der Wunschliste steht weiter eine Lösung, am Obrighovener Friedhof ein Kolumbarium anbieten zu können. Über allem steht die Hoffnung, dass die Kreisumlage stabil bleibt oder - noch besser - sinkt.

Quelle: RP
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