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Hamminkeln
Landhaus Ridder plant Hotelbau

Hamminkeln. Vor allem Bürger aus Lankern kamen jetzt ins Rathaus, um sich über die Erweiterungspläne und das Projekt "Tor zur Dingdener Heide" zu informieren.

Die Erweiterung des Landhauses Ridder in Lankern und ein neues Informationszentrum Dingdener Heide waren im Oktober Themen im Hamminkelner Planungsausschuss. Es waren vor allem Anwohner, die jetzt zur vorgeschriebenen Bürgerbeteiligung ins Rathaus gekommen sind.

Nach Auskunft der Verwaltung verlief die Veranstaltung konstruktiv, mit inhaltlichen Schwerpunkten bei der Verkehrsanbindung an die Bocholter Straße sowie Lärmauswirkungen. Vorgesehen ist für das neue Hotel eine Extraanbindung über den Lankerner Schulweg, wodurch die Belastung entzerrt werden würde. Hintergrund des Verfahrens ist, dass das Vorhaben planungsrechtlich in einem Sondergebiet stattfinden soll. Dort gelten strengere Auflagen. Im nächsten Schritt ist der Planungsausschuss in seiner Juni-Sitzung am Zug.

Das Hotel-Projekt ist eingebunden in ein Gesamtkonzept für den Tourismus, dafür wurde eigens eine Potenzialanalyse entwickelt. Das Ergebnis ist interessant. Das Vorhaben verspricht, attraktiv zu werden. Denn an das Hotel mit etwa 20 Doppelzimmern, wie es 2015 beantragt wurde, soll ein Info-Zentrum angedockt werden - beides zusammen gilt als "Trittstein zur Dingdener Heide" und zur Wasserlandschaft Rissensee. Das vorgelegte Antragskonzept sieht im südlichen Bereich die notwendigen Flächen für die betriebliche Erweiterung vor und im Norden eine Freifläche, die besagte Trittsteinfunktion wahrnehmen soll. Auf dem mehr als 5000 Quadratmetern großen Areal sollen unter anderem unterschiedliche Zeitzonen gestaltet werden. Hier können Highlandrinder, Schafe oder Ziegen grasen sowie Bienenstöcke aufgestellt werden.

Ein Rad- und Wanderweg führt zu einem lnfo-Point mit Fakten über das Naturschutzgebiet Dingdener Heide. Dort soll es auch Tipps zu Ausflugszielen geben. Beispielsweise in Wertherbruch und in Dingden. Das Landhaus Ridder soll ein Knotenpunkt für Themenrouten werden. Damit will das Unternehmen in Familienbesitz auf das wachsende Interesse an Kurzurlauben in Nordrhein-Westfalen und an der Nähe zur Natur reagieren.

Quelle: RP
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