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Kreis Wesel
Laschet will schnelle Lösung der Asylfrage

Kreis Wesel: Laschet will schnelle Lösung der Asylfrage
Armin Laschet, Landesvorsitzender der CDU, hielt den Festvortrag bei der Feier zum 70-jährigen Bestehen der CDU im Kreis Wesel. FOTO: Klaus Dieker
Kreis Wesel. CDU-Landesvorsitzender gratuliert der Kreispartei zum 70-jährigen Bestehen. Von Jutta Langhoff

Eine Partei feiert Geburtstag. Genau 70 Jahre ist es her, dass sich bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges als Antwort auf die zerstörerische Macht des Nationalsozialismus eine christlich-demokratische Partei in Deutschland gründete. So auch am Niederrhein. Hier etablierten sich im August und September 1945 in Moers, Dinslaken und Rees die ersten niederrheinischen CDU-Kreisverbände.

Knapp 30 Jahre später schloss sich die Moerser und Dinslakener CDU mit den Parteigruppen aus elf weiteren niederrheinischen Städten und Gemeinden zu dem heutigen CDU-Kreisverband Wesel zusammen. Am Freitag trafen sich unter dem Titel "70 Jahre gemeinsam für unseren Kreis" rund 300 Mitglieder des Weseler Kreisverbandes zur Erinnerung an ihre bislang sieben Jahrzehnte währende Geschichte zu einer abendlichen Feierveranstaltung im Neukirchen-Vluyner Sport- und Freizeitpark Klingerhuf.

Dabei konnte die seit 1997 amtierende Kreisvorsitzende Marie-Luise Fasse neben ihren niederrheinischen Parteifreunden nicht nur zahlreiche Unionsvertreter aus der Bundes-, Landes- und Europapolitik, sondern auch den nordrhein-westfälischen CDU-Landesvorsitzenden Armin Laschet begrüßen. Er hatte zugesagt, an diesem Abend als Höhepunkt der Veranstaltung einen Festvortrag zu halten. Doch erst einmal übergab sie das Mikrofon an den Neukirchen-Vluyner Bürgermeister Harald Lenßen.

Der nahm in seiner anschließenden Rede die Gelegenheit wahr, den Gästen einen kurzen Überblick über die augenblickliche finanzielle und kommunalpolitische Entwicklung seiner Stadt zu geben, wobei er abschließend mit dem Slogan "Neukirchen-Vluyn kommt voran" seine Kandidatur für die am 13. September anstehende Bürgermeisterwahl bekräftigte.

Ein auch für Armin Laschet wichtiger Punkt. Nachdem er sich in seinem Vortrag unter anderem zu den Entscheidungen seiner Berliner Kollegen bei der finanziellen Rettung Griechenlands bekannt und die Notwendigkeit einer schnellen und grundsätzlichen Lösung in der Asylfrage betont hatte, machte er zum Schluss noch einmal ausdrücklich Werbung für seinen Neukirchen-Vluyner Parteikollegen: "Wir wollen möglichst viele Städte für uns gewinnen und andere wie Neukirchen-Vluyn verteidigen. Dazu brauchen wir Ihre uneingeschränkte Unterstützung."

Die zu den oben genannten Redebeiträgen ebenfalls im Programm vorgesehen zwei Filme über die Gründerjahre der CDU und ihre Entwicklung in den vergangenen 70 Jahren konnten leider aus technischen Gründen nicht gezeigt werden. Das war zwar schade, gab den Besuchern jedoch im Anschluss an den offiziellen Teil die Möglichkeit zu einem besonders ausgeprägten geselligen Gedankenaustausch.

Quelle: RP
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