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Schermbeck
Luxus auf dem Land - Voshövel ist fertig

Schermbeck: Luxus auf dem Land - Voshövel ist fertig
Zwei Generationen Inhaber im Landhotel Voshövel: Die Geschwister Katharina und Christopher mit Vater Werner Klump im Livingroom Spa. FOTO: Malz
Schermbeck. Der Erweiterungsbau des Landhotels Voshövel hat acht Millionen Euro gekostet. Seit Februar waren 60 Firmen in Schermbeck beschäftigt. Von Helmut Scheffler

"Ein bisschen Nervenkitzel gehört schon dazu", stellte Juniorchef Christopher Klump gestern während eines Rundgangs durch den Erweiterungsbau des Landhotels Voshövel fest. Und weder seine Schwester Katharina noch die Eltern Werner und Carmen Klump widersprachen.

Wer gestern gesehen hat, wie draußen mit dem Verlegen des Rollrasens begonnen wurde, die Fensterputzer mit der Arbeit begannen, und ein Roboter zum ersten Mal den Boden des Swimming-Pools polierte, kann verstehen, warum die eigentlich für den heutigen Geburtstag der Seniorchefin vorgesehene Eröffnung doch lieber auf morgen, 11 Uhr, verlegt wurde.

Auch das Innere des Neubaus heizte den Nervenkitzel bis zuletzt an. Eine kaum überschaubare Zahl Handwerker verlegte Teppiche, schloss Lampen an, war mit den letzten Anstricharbeiten beschäftigt oder transportierte Zimmerinventar über Treppen und Flure. "Dienstag werden die ersten Gäste in den neuen Zimmern wohnen", berichtete Juniorchefin Katharina Klump. Am kommenden Sonntag haben Schaulustige während eines Tages der offenen Tür von 11 bis 18 Uhr Gelegenheit, den Neubau zu besichtigen.

Etwa 60 Firmen waren seit Februar mit dem Ausbau eines exklusiven Wellnesszentrums beschäftigt. "Fast alle Firmen haben ihren Sitz im Umkreis von 30 bis 40 Kilometern", betont Seniorchef Werner Klump die Zielsetzung der Familie, möglichst viele heimische Firma an dem Bau des acht Millionen Euro teuren Bauprojektes zu beteiligen. Der Grundstein wurde am 20. April gelegt. Richtfest wurde am 2. Juli gefeiert.

Zwar gab es schon seit 2008 das Spa als Wellnessbetrieb, der sehr gut angenommen wurde, aber nun ist alles viel großzügiger angelegt. Das neue Spa steht auf vier Säulen. Errichtet wurden ein "Livingroom Spa", eine Saunalandschaft, zwei Schwimmbäder und Ruheräume. Inspiriert vom hohen Niveau des Wellnessangebotes in österreichischen Hotels, wurde ein österreichisches Planungsteam mit ins Boot genommen. Die bauliche Grundkonzeption übernahm der Schermbecker Architekt Johannes Brilo. Die Österreicher haben es geschafft, in die Realisierung des Projektes hohe Standards für Wellnessnutzer einzuplanen.

Der jetzige Spa-Bereich beinhaltet neben einem Fitnessraum ein vergrößertes Bistro. Es entstanden mehr Ruheräume mit Wohnzimmerambiente. Schwimmbäder innen und außen, ein Whirlpool für sechs Personen und eine große Außengartenanlage sind entstanden.

27 moderne Landstil-Zimmer können jetzt ebenso vermietet werden wie drei Hochzeits-Suiten mit frei stehenden Badewannen und einem freien Blick auf den Golfplatz, zwei Junior-Suiten und zwei luxuriöse Chalet-Suiten im modernen Landhausstil, die eine Größe von 68 Quadratmetern aufweisen und zu denen ein Wohnbereich, ein Schlafbereich und eine Außensauna gehören. Wer künftig die "Tiffany-Suite" bucht, fühlt sich bis ins Detail hinein an den 1961 entstandenen Film "Frühstück bei Tiffany" um das New Yorker Partygirl Holly Golightly erinnert. "Uns Vieren geht das Herz auf, weil alles so geworden ist, wie wir uns das vorgestellt haben", zog Christopher Klump gestern Bilanz.

Wer die Erneuerungen selbst testen will, muss im "Schnupperangebot" für eine Nacht mit einem Glas Champagner 310 Euro zahlen.

Quelle: RP
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