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Niederrhein
Malteser Moers-Xanten fusionieren

Niederrhein. Der Zusammenschluss soll die Arbeit verbessern und die Kosten senken.

Zum 1. Januar 2016 schließen sich die bisherigen Malteser-Stadtverbände Grafschaft Moers und Xanten zu dem neuen Verband Malteser Moers-Xanten zusammen. Möglich gemacht hat das ein Beschluss der Diözesanleitung.

Der neue Verband deckt den linksrheinischen Teil des Kreises Wesel von Moers über Rheinberg, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Alpen bis nach Xanten ab. "Damit passen wir uns der Struktur des Caritasverbandes als unserer Muttergesellschaft an", sagte gestern Stefan Bilstein, der als Beauftragter der Diözese die Fusion koordiniert.

Durch den Zusammenschluss wollen die Malteser ihre Arbeit effektiver gestalten und Kosten senken. So verfügen die Xantener Malteser neben einem Ausbildungszentrum über einen Versammlungsraum, der aufgegeben werden soll. Der gemeinsame Fuhrpark wird künftig zentral von Moers aus verwaltet. Die Leitung des neuen Verbands übernimmt die bisherige Moerser Stadtbeauftragte Hannelore Fuchs. Für die Kunden ändere sich wenig, sagte Bilstein. Alle Einrichtungen und Kommunikationswege blieben zunächst bestehen. Geplant seien neue Internetseiten, die zeitnah ins Netz gestellt werden.

Neben zwei hauptamtlichen Beschäftigten in der Ausbildung engagieren sich bei den Maltesern Moers-Xanten insgesamt mehr als 150 Personen ehrenamtlich. Sie übernehmen Sanitätsdienste und wirken im Katastrophenschutz mit, bilden in Erster Hilfe aus, betreuen alte und schwerstkranke Menschen. Mehr als 50 Malteser nehmen Aufgaben im Rahmen eines Hospizdiensts in Xanten wahr.

(pogo)
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