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Wesel
Markenprozess: Wer an Wesel denkt, denkt an den Auesee

Wesel. Im September und Oktober hatte Wesel Marketing Bürger und Auswärtige aufgerufen, im Rahmen des Weseler Markenprozesses an einer (Online-)Umfrage zu den Stärken der Stadt teilzunehmen. Im Ausschuss für Kultur und Stadtmarketing informierte Citymanager Thomas Brocker gestern Abend die Politik über den aktuellen Stand.

853 Personen (257 Externe) haben sich die Mühe gemacht, schriftlich Fragen zu beantworten wie "Was fällt Ihnen spontan ein, wenn Sie an Wesel denken?" oder "Was macht die Stadt aus?" Dass die Umfrage nicht repräsentativ ist, liegt nach Angaben von Brocker daran, dass der Bildungsgrad der Teilnehmer zu hoch gewesen sei.

Die Ergebnisse der Befragung sind wenig überraschend: Die meisten assoziieren mit Wesel den Auesee (jeder Zweite), den Rhein (384) und den Wesel-Esel (360). Es folgen Dom, Rheinbrücke, Kornmarkt, Fußgängerzone, Berliner Tor. Gelobt wurden die Natur, das schöne Umfeld, die zahlreichen Veranstaltungen und die Outdoor-Freizeitangebote. Vor allem jüngeren Teilnehmern der Befragung (bis 25 Jahre) fehlte es an Indoor-Angeboten. "Alles in allem", so Brocker, "wird die Stadt positiv gesehen. Allerdings werden viele andere Städte von ihren Bürgern noch positiver gesehen." Die Hamburger beispielsweise bewerten ihre Stadt mit einem Wert von 4,5, die Weseler mit 3,8.

In drei Workshops wurden die Ergebnisse mittlerweile diskutiert. Die Ergebnisse will Brocker im nächsten Ausschuss präsentieren.

(kwn)
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